SWL Energie AG will das Fernwärmenetz ausbauen

Energie Lenzburg will bis 2040 klimaneutral werden. So ist es in den Legislaturzielen festgehalten. Lenzburg macht schneller als der Bund. Die SWL Energie AG muss ihren Beitrag leisten. Es sollen zwei neue Wärmezentralen gebaut werden.

Die Stadt Lenzburg will gemäss ihrer Klimaschutzstrategie die Treibhausgasemissionen in ihrem Verantwortungsbereich reduzieren und strebt bis 2040 eine Netto-null-Emission an. Zusammen mit der SWL Energie AG wurde ein kommunales Energieversorgungskonzept 2023 mit Schwerpunkt Wärmeversorgung erarbeitet. Die SWL Energie AG will nun zwei neue, klimaneutrale Wärmezentralen bauen. In zwei Vorprojekten werden eine Holzschnitzelheizung im Süden und eine Wasserpumpenzentrale im Westen von Lenzburg geplant. Die Wärmepumpenzentrale soll mit Industrieabwärme betrieben werden. Das Projekt wird Kosten im mittleren zweifachen Millionenbereich verursachen, ist aber als Investition in die Zukunft zu verstehen. Die Kosten sollen von der SWL Energie AG selbst getragen werden.

SWL erkennt das grosse Potenzial und will es nutzen

Mit der momentanen Infrastruktur des Wärmeverbundes Altstadt und des Verbundes Widmi werden rund 140 Gebäude geheizt. Durch die Zusammenführung der Infrastruktur, dem Ausbau des Leitungsnetzes und die beiden neuen Zentralen können es bis zu 1000 Gebäude werden. Es entsteht die Möglichkeit, bereits ab Herbst 2026 rund 30 Prozent klimafreundliche Wärme in das Wärmenetz Altstadt zu liefern und weitere Kunden an das Wärmenetz anzuschliessen. Durch den Mix verschiedener Primärenergieträger will die SWL eine langfristig sichere und stabile Wärmeversorgung erreichen. Die neuen Heizzentralen sollen nach heutiger Planung in 3 bis 5 Jahren für die Kunden ins Netz einspeisen. (rfb)

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