Rauch gebannt, Verunfallte gerettet

Feuerwehr Am Samstag lud die Regio Feuerwehr Lenzburg zu ihrer traditionellen Hauptübung. Alles lief nach Plan.

Tiefenrettung: Die Absturzsicherungsgruppe konnte einen Jungen sicher bergen. Foto: Romi Schmid

Tiefenrettung: Die Absturzsicherungsgruppe konnte einen Jungen sicher bergen. Foto: Romi Schmid

Führte durch die Hauptübung: Kommandant Marcel Willi. Foto: Romi Schmid

Führte durch die Hauptübung: Kommandant Marcel Willi. Foto: Romi Schmid

Fahrzeugbrand: Die Atemschutzgruppe konnte den Brand schnell löschen. Foto: Romi Schmid

Fahrzeugbrand: Die Atemschutzgruppe konnte den Brand schnell löschen. Foto: Romi Schmid

Um exakt 15 Uhr trat die gesamte Regio Feuerwehr Lenzburg auf Kommando an. Kommandant Marcel Willi hielt eine kurze Ansprache, dann schritt das Team zur Hauptübung. «Die Feuerwehr kann an der Hauptübung zeigen, was sie kann», sagt Marcel Willi, seit 2020 Kommandant der Regio Feuerwehr Lenzburg, an der Hauptübung am Samstag im Quartier im Lenz. Das Versprechen kommt nicht zu kurz: Hunderte Zuschauer, bestehend aus Zivilschützern, Jugendfeuerwehrleuten, Erwachsenen und Kindern, versammelten sich am Samstagnachmittag gespannt um die vielen Schauplätze im Quartier im Lenz. Aufgebaut als Rundgang gab es einen Fahrzeugbrand, eine Atemschutzrettung, eine Strassenrettung und vieles mehr zu besichtigen. Das, was man gesehen habe, übe die Mannschaft Jahr für Jahr. «Das sind Dinge, die sie können, und zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit. Mit der Hauptübung im Beisein der Öffentlichkeit geben wir Einblicke in die verschiedensten Aufgabenbereiche der Regio Feuerwehr», so Willi.

Nachdem die Hauptübung in den beiden Vorjahren coronabedingt nicht öffentlich stattfinden konnte, konnten die 112 Männer und Frauen ihr Können dieses Jahr endlich wieder vor versammeltem Publikum in der Öffentlichkeit präsentieren. Über das grosse Zuschauerinteresse freute sich das ganze Team, so Willi. Es sei eine tolle Wertschätzung für die Arbeit seiner Mannschaft. In der Hauptübung stellte sich auch die Jugendfeuerwehr den Herausforderungen. Die 21 Teenager zeigten Gross und Klein ihr Können und nahmen zum Teil auch als Figuranten an den Schauplätzen der «Grossen» teil.

Vorbildliche Arbeit

17 Uhr. Die Übung ist beendet. Willi zeigt sich zufrieden und hat für seine Mannschaft nur lobende Worte übrig: «Ich bin beeindruckt, alles lief nach Plan», so der Kommandant. Einzig bei der Strassenrettung gebe es Verbesserungspotenzial: «Beim Absichern des Fahrzeugs gab es im ersten Anlauf leichte Probleme», so Willi. Nach der Übung folgte ein feines Nachtessen im Alten Gemeindesaal. Schlussfazit: Übung erfüllt.

Rettungskarte fürs Auto

An dieser Stelle ein Tipp: Für die meisten Personenwagen existieren sogenannte Rettungskarten. Diese wurden vom TCS und dem Schweizerischen Feuerwehrverband (SFV) lanciert und helfen Rettungskräften, bei eingeklemmten Insassen die Rettungsgeräte optimal einzusetzen und so Gefahren aus dem Weg zu gehen.

Unter der Internetadresse www.rettungskarte.ch kann die Rettungskarte heruntergeladen und ausgedruckt werden. Idealerweise wird die Rettungskarte unter der Sonnenblende montiert. Das erleichtert die Identifikation des Fahrzeugs und zeigt den Rettungskräften, wo kritische Bauteile wie Tank, Batterie, Airbags und Hochvoltleitungen verbaut sind. (rsc)

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