Neues Jugendparlament für die Region Zentralaargau

Jugend Im Zentralaargau entsteht ein neues Sprachrohr für junge Menschen: Am 21. Mai wird das Jugendparlament Region Zentralaargau offiziell ins Leben gerufen. Diese Gründungsversammlung soll voraussichtlich im Hünerwadelhaus stattfinden.

Regina Moser ist Präsidentin und Mitbegründerin des neuen Jugendparlaments.Foto: zvg

Ziel ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 28 Jahren mehr politische Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten zu bieten – und das in insgesamt 26 Gemeinden der Region. So klar lautet die Aufgabe, die sich das Jugendparlament Region Zentralaargau (Jupa RZA) gibt. Dieses soll sich im Frühling in Lenzburg gründen. Die Vorstehende und Mitbegründerin Regina Moser erklärt, warum es dazu ein Jugendparlament braucht: «Es ist wichtig, dass junge Menschen eine Plattform haben, auf der sie sich austauschen, ihre Interessen vertreten und Ideen einbringen können.» Besonderen Wert legen die Initiantinnen und Initianten darauf, dass auch kleinere Gemeinden eingebunden werden – damit möglichst viele Jugendliche partizipieren können.

Mitreden, mitgestalten, mitfeiern

Das Jugendparlament versteht sich nicht nur als politische Instanz, sondern auch als Gemeinschaft, die gesellschaftliche Themen aufgreift und Raum für kreative und unterhaltsame Veranstaltungen schafft. «Wir möchten nicht nur über Politik sprechen, sondern auch coole Events organisieren – zum Beispiel Spieltage oder kreative Nachmittage», so die Präsidentin. Dies gleicht sich mit der festgehaltenen Vision ab, welche vorgibt, sich für ein chancengleiches Bildungssystem einzusetzen und politisches Wissen zu vermitteln, um die Partizipation junger Menschen zu fördern. Die Organisation des Jupa RZA ist flexibel gestaltet: Statt fester Kommissionen setzt man auf offene Arbeitsgruppen, die je nach Bedarf entstehen – beispielsweise eine Vernetzungs-AG, eine Social-Media-AG und eine Politik-AG. Mitglied werden können alle Jugendlichen aus der Region oder solche, die eine der angeschlossenen Schulen besuchen – etwa die Schulen Chestenberg, Schenkenberg oder Lotten. Von der Idee bis zur Gründung vergingen gerade einmal zwei Monate: Am 23. März entstand der erste Entwurf, am 5. April stand bereits die Grundstruktur – ein eindrückliches Zeichen für das Engagement der Jugendlichen. Mit dem Jugendparlament Region Zentralaargau entsteht ein vielversprechendes Projekt, das junge Stimmen hörbarer machen will – und damit einen wichtigen Beitrag zur gelebten Demokratie in der Region leistet.

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