Mit mehr Bussen zu einem «hohen subjektiven Sicherheitsgefühl»

Regionalpolizei Mit dem Jahresrapport im Burghaldenhaus bilanzierte die Regionalpolizei Lenzburg ihre Arbeit im letzten Jahr. Total 33 Personen sorgen für Sicherheit in 24 Gemeinden.

Die Verantwortlichen und die Beförderten: Sicherheitsstadtrat Sven Ammann (begleitet von Stadtweibel Markus Dietiker), Roman Hochstrasser (neu Wachtmeister), Michael Lindenmann (neu Gefreiter) und Kommandant Ferdinand Bürgi. Foto: Fritz Thut
Die Verantwortlichen und die Beförderten: Sicherheitsstadtrat Sven Ammann (begleitet von Stadtweibel Markus Dietiker), Roman Hochstrasser (neu Wachtmeister), Michael Lindenmann (neu Gefreiter) und Kommandant Ferdinand Bürgi. Foto: Fritz Thut

Kommandant Ferdinand Bürgi freute sich, nach dem Coronaunterbruch den Jahresschlussrapport der Regionalpolizei (Repol) Lenzburg wieder in gewohntem Rahmen im repräsentativen Burghaldenhaus durchführen zu können.

Fachkräfte überall gesucht

Lediglich der Fachkräftemängel im Gastrobereich führte dazu, dass zum anschliessenden Apéro in den «Ochsen» disloziert werden musste. Damit war das Stichwort gegeben. Mit Fachkräftemangel hatte sich Bürgi auch innerhalb seines Korps auseinanderzusetzen.

Abgänge, etwa in die Privatwirtschaft, versucht man in der Repol mit zusätzlichen Ausbildungen zu kompensieren. Aktuell gehörten laut Bürgi sieben Aspiranten und zwei eben Ausgelernte zum Korps: «Etwa ein Viertel des Bestandes – ein Rekord», so der Kommandant, der mit seiner Organisation noch glimpflich durchgekommen ist.

Plus 23 Prozent bei den Bussen

Die aktuell 33 Repol-Angestellten erlebten gemäss den Ausführungen von Ferdinand Bürgi «ein Jahr ohne aussergewöhnliche Vorkommnisse». Immerhin stieg bei den rund 73000 Einwohnern in den 24 Gemeinden, in denen die Repol Lenzburg für die Sicherheit sorgt, die Festfreude im ersten Nach-Corona-Jahr wieder: 579 meldepflichtige Feste stehen deren lediglich 320 im Vorjahr gegenüber.

Die Stundenzahl der uniformierten sichtbaren Präsenz sank 2022 minim auf 20775 oder 51 Prozent. «Das subjektive Sicherheitsgefühl ist immer noch hoch», diagnostizierte Bürgi. Die Bürger spüren die Präsenz der Repol auch andernorts. Total wurden im letzten Jahr 42433 Ordnungsbussen und Geschwindigkeitsanzeigen ausgesprochen, was einer Zunahme von 23 Prozent gegenüber 2021, als man viel weniger unterwegs war, entspricht.

Während Corona war die Bevölkerung sensibler. Dies zeigte sich beim Rückgang der Meldungen wegen Ruhestörungen. «Ihr spürt Wandel in der Gesellschaft an vorderster Front», richtete der zuständige Stadtrat Sven Ammann einige allgemeine Worte an das versammelte Polizeikorps. Er lobte den Einsatzwillen und die Professionalität, die er in seinem ersten Amtsjahr habe erleben können: «Ihr gebt der Region Sicherheit.»

Am Rapport geehrt wurden die beförderten Polizisten: Roman Hochstrasser ist neu Wachtmeister und Michael Lindenmann neu Gefreiter.

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