In Lenzburg in Würde alt werden

Podium Welche Bedürfnisse haben die älteren Mitbürger? Was bieten die beiden Lenzburger Altersheime? Was wird von der Stadt erwartet? Mit Altersthemen befasste sich die kürzliche Politdebatte der Mitte Lenzburg.

Die ältere Generation im Blick: Das Podium mit Martin Imhof, Raphael Zumsteg, Violeta Kostic, Claudio Pinetti und Moderator Wolfgang Pfund. Foto: Daniel Blaser
Die ältere Generation im Blick: Das Podium mit Martin Imhof, Raphael Zumsteg, Violeta Kostic, Claudio Pinetti und Moderator Wolfgang Pfund. Foto: Daniel Blaser

Was braucht Lenzburg, um betreuungsbedürftigen und älteren Menschen eine hohe Lebensqualität und ein Leben in Würde zu gewährleisten? Diesen Fragen ging die Politdebatte von Die Mitte Lenzburg nach. Bald schälte sich heraus, wie wichtig es ist, die Anliegen und Bedürfnisse der älteren Menschen besser zu kennen. Claudio Pinetti vom Alterszentrum Obere Mühle, Violeta Kostic vom Tertianum im Lenz, Raphael Zumsteg von der Pro Senectute und Martin Imhof von der Spitex führten mit Kurzreferaten ins breite Thema ein.

Sie zeigten auf, was an Angeboten heute schon verfügbar ist, was aber auch fehlt und wo Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Wolfgang Pfund, Präsident von Die Mitte Lenzburg, verstand es vortrefflich, lebendig zu moderieren.

Im anschliessenden Austausch kam zum Ausdruck, dass in erster Linie ein Altern in Würde angestrebt wird. Die anwesenden Fachleute betonten, die Entscheidungshoheit so lange wie möglich bei der jeweiligen Person zu belassen und deren Entscheidungen auch zu respektieren. Ebenso klar wurde, wie wichtig das Zusammenspiel von ambulanter Versorgung und den stationären Angeboten ist.

Bei der Frage aus dem Publikum, was denn die Stadt tun könnte, zeigte sich, wie viel die Stadt und die Organisationen schon leisten, aber auch, dass die Information häufig nicht bei den angesprochenen Personen ankommt. Es wurde darum angeregt, den Informationsfluss auf allen Kanälen zu verbessern.

Die Partei hat offensichtlich ein aktuelles Thema aufgegriffen. Die engagierte Diskussion belegt es.

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