Gross-Umbau im Hammerpark

Lenzburg Rund acht Tage lang baut der Verein Dirt-Castle- Crew den Bike-Teil des Hammerparks um. Es ist der erste grosse Umbau seit der Erstellung des Parks 2013.

An vier Wochenenden im Einsatz: Freiwillige Helfer beim Umbau des Dirt-Jump-Parcours im Lenzburger Hammerpark. Foto: Tanja Isler
An vier Wochenenden im Einsatz: Freiwillige Helfer beim Umbau des Dirt-Jump-Parcours im Lenzburger Hammerpark. Foto: Tanja Isler

In ungefähr einem Monat soll der Umbau des Dirt-Jump-Parks im Hammerpark zu Ende sein. Acht Tage, beziehungsweise vier Wochenenden, plant die Dirt-Castle-Crew, um den Park komplett zu überarbeiten.

Mehr Abwechslung

Die Idee für den Umbau schwirrte schon länger in den Köpfen der Dirt-Castle-Crew herum. Einige der sogenannten Lines, Strecken mit verschiedenen Sprüngen, seien zu schwer gewesen.

Andere wollen sie abwechslungsreicher gestalten, also so, dass die Fahrer auf einer Line mehrere Optionen zum Fahren haben, so Vincent Mattes, Bauchef der Dirt-Castle-Crew. «Allgemein werden die Lines nach dem Umbau cooler zu fahren sein», sagt er.

Einziger Boner-Log der Schweiz

Ein Highlight des neuen Parks soll der sogenannte Boner-Log werden. Das ist eine lange und ganz gerade, also ohne Radius, aufgestellte Rampe, die den Fahrern zum Absprung dient. «Wir sind der erste Dirt-Jump-Park mit einem Boner-Log in der ganzen Schweiz», erklärt Mattes.

Inspiration für den Umbau hat er sich in anderen Pärken geholt. Umgesetzt wird Mattes’ Plan nun von den Vereinsmitgliedern der Dirt-Castle-Crew und anderen freiwilligen Helfern. Am ersten Umbautag am letzten Samstag fanden sich rund 25 Helfer ein.

Niederschwelliger Einstieg

Der Dirt-Jump-Park steht allen Personen zur Verfügung. «Jeder, der ein einigermassen vernünftiges Fahrrad hat, kann den Park ausprobieren», so Mattes. Und weiter: «Wir haben einen Twint-Code im Park aufgehängt. Wer mag, kann so den Unterhalt unterstützen.»

Finanziert wird der Umbau des Dirt-Jump-Parks durch ebendiese Twint-Einnahmen, die Vereinskasse der Dirt-Castle-Crew und Unterstützung der Stadt Lenzburg. Mattes rechnet mit Ausgaben in der Höhe von rund 3000 Franken.

Verein für jedermann

Der Unterhalt und auch der Umbau obliegen dem Verein Dirt-Castle-Crew, in dem Mattes Vorstandsmitglied ist. Dirt-Jumper finden sich dort zusammen. «Der Spass und das Zusammensein mit Freunden stehen im Vordergrund», so Mattes.

Es sei ein Irrglaube, dass nur Teenager Dirt jumpen würden. «Unser jüngstes Mitglied ist 10-jährig und die Ältesten über 40.»

Und auch gefährlich sei dieser Sport nicht. «Wer sein Können richtig einschätzt, minimiert das Risiko», sagt er. Um die Sportart weiteren Kindern näher zu bringen, bietet die Dirt-Castle-Crew Trainings für Kinder an.

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