Gibt es Bedarf für eine Tagesschule an der Oberstufe?

Tagesschule Der Verein «Tagesschule Lenzburg» wurde im Februar 2020 gegründet. Innerhalb von zwei Jahren evaluierte er ein passendes Tagesschulmodell für Lenzburg und erarbeitete dafür ein Grobkonzept.

Wollten es wissen: Co-Präsidentin Mirjam Schorno Berger und Netzwerkverantwortlicher Andreas Kamber.Foto: zvg

Wollten es wissen: Co-Präsidentin Mirjam Schorno Berger und Netzwerkverantwortlicher Andreas Kamber.Foto: zvg

Mit diesen Plakaten wurde geworben.Foto: zvg

Mit diesen Plakaten wurde geworben.Foto: zvg

Das vom Verein «Tagesschule Lenzburg» erarbeitete Tagesschulmodell für Lenzburg wurde dem Stadtrat im Mai 2022 als Entscheidungsgrundlage übergeben. Im Konzept wurden organisatorische, pädagogische, tagesschulspezifische, räumliche und finanzielle Aspekte zum geplanten Tagesschulangebot festgehalten. Das Grobkonzept wurde durch die Stadt Lenzburg in Zusammenarbeit mit der Regionalschule Lenzburg weiterentwickelt. Es entstand die modulare Tagesschule, welche auf das Schuljahr 2025/2026 in Lenzburg eingeführt wird.

Gibt es einen Bedarf für eine Tagesschule an der Oberstufe?

Im Oberstufenzentrum Lenzburg wurde für das Schuljahr 2024/2025 ein Provisorium realisiert. Aktuell ist die Stadt zusammen mit der Regionalschule Lenzburg an der Planung der Erweiterung der Schulanlage. Jetzt wäre aus Sicht des Vereins der richtige Zeitpunkt, um auch die räumlichen Vorkehrungen zu treffen und mitzugestalten, damit auf der Oberstufe eine angepasste Form einer Tagesschule eingeführt werden könne, schreibt der Verein.

Deshalb haben sie an zwei Freitagvormittagen im November der Kälte getrotzt und führten direkt bei der Zielgruppe eine Bedarfs- und Bedürfnisabklärung durch. Die Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums Lenzhard wurden gebeten, Fragen zum Tagesschulbedarf zu beantworten. Als Dankeschön nahmen die rund 100 Befragten an der Verlosung von jeweils zwei Kinogutscheinen teil. Im Vorfeld wurde mittels Plakaten auf dem gesamten Schulareal auf das Thema aufmerksam gemacht.

«Vorerst wollen wir bewusst auf die Befragung von Lehrpersonen, Eltern und Erziehungsberechtigten verzichten. Die Ergebnisse der Schülerbefragung sollen die Grundlage bilden für die Planung und Realisierung einer möglichst repräsentativen Befragung erweiterter Anspruchsgruppen», so die Co-Präsidentin des Vereins Mirjam Schorno. (pd/rfb)

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