«Freunde» treten für das Tretrad ein

Schloss Die Fördervereinigung genehmigte an ihrer wieder ordentlichen Generalversammlung vor Ort das Projekt Tretrad, welches – schon vor 10 Jahren saniert – jetzt aktiviert werden soll.

Windenknecht im Einsatz: Das grosse Tretrad auf Schloss Lenzburg. Foto: zvg
Windenknecht im Einsatz: Das grosse Tretrad auf Schloss Lenzburg. Foto: zvg

Die Freunde der Lenzburg sind mit (leicht rückläufig nach Pandemie) aktuell 1517 Mitgliedern, von welchen 92 die GV besuchten, eine grosszügige Gönnerschaft. Insgesamt wurden für 217596 Franken Projekte finanziert. Für das historische Tretrad waren es bereits 26000 Franken, welche für die zweite Etappe jetzt aufgestockt werden sollen.

«Treten, ächzen, schwitzen, schnauben, treten …»

Der Geschichtsvermittler Tizian Fabio Rudolf schilderte mit viel Humor seinen Werdegang vom Steinmetz zum Windenknecht, der den Mecano der gigantischen Hebemaschinerie dem Publikum erklären wird; ein schwerer Job, das Tretrad wiegt 1400 Kilogramm.

Sicherheit geht vor. Das Museum hat mit dem Rechtsdienst des Kantons Abklärungen vorgenommen, der Stiftungsrat wird nun mit der Geschäftsführung ein Benutzungskonzept erarbeiten. «Damit ist der Einsatz des Tretrades am Familienworkshop gesichert», freut sich «Freunde»-Präsident Peter Jud.

Gehabtes und Geplantes

Unter Juds zügiger Leitung eröffnete Stadtammann und Stiftungsratspräsident von Schloss Lenzburg, Daniel Mosimann, mit der Betonung der Bedeutung von Freundschaft den geschäftlichen Marathon.

Der Jahresbericht 2021 konnte wegen der Pandemie nur zwei gut besuchte Familiennachmittage vorweisen. Die Erfolgsrechnung 2021 schliesst mit 49400 Franken. Die Mitgliederbeiträge bleiben bei 35 Franken für Einzelmitglieder und 60 Franken für Partnermitglieder und Familien sowie 140, 280 und 560 Franken für juristische Personen.

Das Jahresprogramm brachte am 26. Mai das Auffahrtskonzert, am 3. Juli die Jugendfestserenade, am 3. September präsentiert der Windenknecht am Familienworkshop sein Tretrad, und am 9. September gehts auf die Reise nach Burgdorf.

Gourmet- und Musikgenüsse

Zur GV gehören traditionell auch leibliche und seelische Genüsse. Das Hotel Krone lieferte am Apéro im sonnigen Schlosspark und im Rittersaal das Beste aus Küche und Keller.

Und zu schon vorgerückter Stunde beschloss das Duo Sira und Srdjan mit Violine und Akkordeon den langen Abend mit einem herzerfrischenden Konzert von «Klassik Nuevo», quer durch diverse Stilrichtungen.

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