Die Profi-Schmiede soll und muss vergrössert werden

So soll der Neubau des Weiterbildungszentrums aussehen, wenn er fertig ist. Foto: zvg

Generationenprojekt Das grösste Kompetenzzentrum weit und breit will und muss weiterwachsen.

Um dem Fachkräftemangel entgegenwirken zu können, braucht das Weiterbildungszentrum Lenzburg (WBZ) bei der Berufsschule (BSL) einen weiteren Bau. Obschon das Anliegen schlussendlich vom Volk genehmigt werden muss, kostet es den Lenzburger Steuerzahler keinen Rappen.

Der Krise entgegenwirken

Die Wirtschaft lechzt nach Fachkräften. Diese müssen jetzt, schnell und kompetent ausgebildet werden. Obschon sich der Fachkräftemangel schon seit Längerem abzeichnet, wird er momentan immer spürbarer, worauf das WBZ reagiert. Mit einem 18-Millionen-Franken-Neubau soll der Campus ergänzt werden. Über das WBZ könne man flexibler und agiler Fachkräfte ausbilden als an der Berufsschule, erklärt Baukommissionspräsident Markus Möhl. «Die Berufsschule trägt ein kantonales Korsett», wird er von Rektor Tobias Widmer ergänzt. Das mache träge für gewisse Veränderungen. Hier – an der Berufsschule – macht man Profis. Im WBZ werden diese noch kompetenter weitergebildet. «Wir sind eine Fachkräfteschmiede», sagt Markus Jägle. Er ist die Bauherrenvertretung. Was heute auf dem Campus fehle, sei zusätzlicher Bildungs-werkraum. Mit dem Projekt soll sich dies ändern. Auf 1200 Quadratmetern soll in Bildungs- und Praxisräumen ausgebildet werden. Hinzu kommen 600 Quadratmeter für eine Werkhalle. Des Weiteren sind Räumlichkeiten für Verpflegung, Bürolisten und Technik eingeplant. Die Bedürfnisse sind klar, doch wie geht es nun weiter?

Stadt als Bauherrin, Kosten beim WBZ

Der Einwohnerrat bewilligte im März 2022 den Verpflichtungskredit für die Projektierung der Erweiterung des Weiterbildungszentrums der Berufsschule Lenzburg zulasten des WBZ von 1,12 Mio. Franken. Seither ist es zu einer massiven Bauteuerung gekommen. Hinzu gesellt sich eine anhaltende Rohstoffknappheit. So wird der Gesamtkredit auf 18 Mio. Franken angesetzt, in denen die 1,12 Mio. Franken bereits enthalten sind. Am 1. Dezember muss der Einwohnerrat über das gesamte Projekt abstimmen. Es soll ein Baukredit von 16,88 Mio. Franken gesprochen werden. Das klingt nach sehr viel Geld. Und das ist es auch. Allerdings kostet es die Lenzburger nichts. Der ganze Aufwand geht zulasten des WBZ. Es ist eine städtische Angelegenheit, weil Lenzburg als Bauherrin auftritt.(rfb)

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