Burghalde erweitert Angebot in Zusammenarbeit mit dem Swiss Nanoscience Institute der Uni Basel

Erbauer der NanoCubes Markus Dürrenberger baute die fünf Säulen in seiner eigenen Werkstatt zuhause.Foto: zvg
Erbauer der NanoCubes Markus Dürrenberger baute die fünf Säulen in seiner eigenen Werkstatt zuhause.Foto: zvg

Museum Das Museum Burghalde erweitert sein Angebot mit der neuen Spur «NanoCube», die Einblicke in die Nanotechnologie gibt. An fünf Stationen lassen sich Materialien wie Holz, Metall oder Glas stark vergrössert betrachten.

Die Installation entstand in Zusammenarbeit mit dem Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel. Ziel ist es, naturwissenschaftliche Perspektiven mit Museumsobjekten zu verbinden und neue Erkenntnisse sichtbar zu machen. «Die Nanocubes sollen die bisherigen Ausstellungen bereichern», formuliert es Marc Philip Seidel, Kurator und Direktor.

Holz, Keramik und Schiesspulver

Die Spur umfasst fünf Stationen. Sie zeigen, wie Holz unter unterschiedlichen Bedingungen erhalten bleibt oder wie sich Metalle in ihrer Härte unterscheiden. Auch Oberflächen von Glas und Keramik sowie Spuren aus der Forensik werden thematisiert. So erfährt man am Exempel, wie die Forensik über Abrieb einer Patronenhülse und das Schiesspulver den vermeintlichen Besitzer einer Schusswaffe feststellen kann.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Goldpartikeln, deren Farbe von ihrer Grösse abhängt. Mikroskopische Bilder und Vergrösserungen machen Details sichtbar, die mit blossem Auge nicht erkennbar sind. Zur Eröffnung lädt das Museum zum «Familie-Sunntig» am 17. Mai ein. Zwischen 11 und 17 Uhr ist ein selbstständiger Rundgang möglich, ergänzt durch Kurzführungen am Nachmittag. In einem Glasatelier können Besuchende eigene Objekte herstellen, eine Anmeldung ist erforderlich. Für Kinder steht ein kostenloses Rätselheft bereit, das durch die Stationen führt und bei richtiger Lösung eine kleine Belohnung vorsieht. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Ausstellungen im Museum sowie ein Outdoor-Rundgang. (rfb)

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