Zwei Varianten für Saalbau-Sanierung

Am nächsten Dienstag wird in Boniswil präsentiert, wie der Saalbau saniert werden kann. Der Gemeinderat erhofft sich viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung.

Der Saalbau in Boniswil ist Schauplatz vielfältiger Veranstaltungen, vom Musikabend über Ausstellungen bis hinzu privaten Feiern. Die baulichen Grundlagen gehen auf die 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Nach dem Bau der neuen Turnhalle wurde die frühere Turnhalle 1977 in einen Saalbau umfunktioniert. Die nun 40-jährige Infrastruktur ist sanierungsbedürftig.

Eine breit abgestützte Arbeitsgruppe unter Leitung des heutigen Vizeammanns Roland Balmer hat akribisch die aktuelle Situation analysiert und verschiedene Sanierungsvarianten einer genauen Prüfung unterzogen.

Jene Variante mit einem vollständigen Ersatzneubau wurde inzwischen aussortiert. Die voraussichtlichen Kosten von4 bis 5,26 Millionen Franken liessen diese Möglichkeit angesichts der verfügbaren Gemeindefinanzen illusorisch werden.

Minimal oder Revitalisierung?

Die beiden nun im Vordergrund stehenden Varianten werden bedeutend billiger zu stehen kommen. Die günstigste Lösung sieht eine einfache Sanierung mit Anpassungen bei Bühneneinrichtung und Küchengeräten vor. Für diese Version «Minimal» fallen aktuell Investitionskosten von 160000 Franken und mittelfristig 935000 Franken für den Betrieb in den Jahren 2020 bis 2040 an.

Eine weitere Variante – von der Arbeitsgruppe «Revitalisierung» genannt – plant neben den nötigen Sanierungsarbeiten die Verlegung der Küche ins Erdgeschoss. Die Kosten für diese Möglichkeit liegen zwischen 0,75 und 1,71 Millionen Franken.

Bei einer Informationsveranstaltung am nächsten Dienstag, 21. Februar, sollen die Überlegungen der Arbeitsgruppe der Öffentlichkeit und insbesondere den Dorfvereinen präsentiert werden. «Ziel des Anlasses ist es, zu spüren, was die Bevölkerung will», so Gemeinderat Balmer. Die Kommission habe bewusst auf eine vorgängige Empfehlung verzichtet.

Info-Abend: Dienstag, 21. Februar.19 Uhr: Besichtigung der Räumlichkeiten. 20 Uhr: Orientierung und Diskussion.

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