Vom Piratencamp bleiben Erinnerungen und Fotos

Sarmenstorf Das Piratencamp, das Zeltlager der Jubla Sarmenstorf, ist bereits programmgemäss abgebrochen und top aufgeräumt worden. Am heutigen Donnerstag ist die Schar wohlbehalten und ohne Unfall nach Sarmenstorf zurückgekehrt. Übrig bleiben nur noch Erinnerungen in den Herzen und Fotos im Gepäck. Am Wochenende des 6. Juli hat das 16-köpfige Leiterteam den tollen Platz eines Bauern im Weiler Sigigen in der luzernischen Gemeinde Ruswil mit freier Sicht auf die Rigi bezogen und die Infrastrukturanlagen errichtet. Die 38 Buben und Mädchen wussten beim Start ins Sommerlager auf dem Schulhausplatz Sarmenstorf um das Motto «Piraten», mussten aber gleich eine böse Meldung entgegennehmen. Der Schatz sei gestohlen worden. Die Lagerteilnehmenden liessen sich keineswegs entmutigen. Im Gegenteil: Es wuchs sichtbar der Wille, den geraubten Schatz zu suchen. Schliesslich wurde er als einer der Lagerhöhepunkte gefunden und behändigt.
Die Buben und Mädchen zeigen sich sehr zufrieden, ja begeistert über das Lager. Die Verantwortung lag in den Händen von Levin Seitz. Auf dem Programm standen unter anderem sportliche Wettkämpfe, Wanderungen, Kartenkunde, mutige Prüfungen mit Hilfe des Piratengeistes und besinnliche Momente. Wegen der anhaltenden Hitze musste auf die Lagerfeuerromantik verzichtet werden. Damit die Piraten mobil blieben und die Pirateninsel auch verlassen konnten, galt es, ein Schiff zu bauen. Sicherlich wurden im Lager auch Freundschaften geschlossen oder erneuert. Müde Leiter oder Piraten konnten sich in den Hängematten ausruhen und am Abend den Sternenhimmel betrachten. Auf der 10-tägigen legendären Reise wuchs in manchem der Teilnehmenden der Sinn für die Gemeinschaft oder die Selbstständigkeit wurde stärker.(AG)



