Zunftball 2020 mit Überraschung

Sarmenstorf Begleitet von Trommelwirbeln hatte der neue Zunftmeister Strubel de Baschtli einen triumphalen Einzug in die MZH Sarmenstorf. Der 56. Zunftball war eröffnet.

<em>Einzug mit Pomp und Familie:</em> Zunftmeister Strubel de Baschtli. Fotos: Alexander Studer

<em>Einzug mit Pomp und Familie:</em> Zunftmeister Strubel de Baschtli. Fotos: Alexander Studer

<em>Ein viel beachtetes Muster:</em> Eine Kabine der Rügel-Lindenberg-Bahn.

<em>Ein viel beachtetes Muster:</em> Eine Kabine der Rügel-Lindenberg-Bahn.

Es war angerichtet, angenehmes Wetter, eine festlich geschmückte MZH, fleissige Bedienung, und die Gugge Opus 5614 heizte richtig ein. Es erfolgte der Einmarsch der geladenen Gäste aus all den fasnachtsverrückten Gegenden der umliegenden Kantone, die ihre Aufwartung machten.

Dann kam er, der neue Zunftmeister Strubel de Baschtli in Begleitung von Familie und Ehrendamen. Würdevoll schritt er mit seinen Insignien auf die Bühne, begrüsste die zahlreichen Fasnächtler und eröffnete den 56. Zunftball offiziell.

Das Duo Schneehühner animierte die Leute zum Tanzen und bald war die Bühne übervoll von farbenfrohen, tanzbegeisterten Fasnächtlern. Erholung fanden die Leute an den verschiedenen Standorten in und rund um die Mehrzweckhalle, sei es an der Bar, auf der Galerie oder sonst irgendwo.

Die MZH war endgültig in den Besitz der Anhänger der fünften Jahreszeit übergegangen. Ständig füllte sich die Halle mit weiteren Fasnächtlern und mit der Zeit war die Bewegungsfreiheit richtig eingeschränkt.

Müde vom Tanzen und Herumspringen konnte jedermann sich gemütlich am Tisch erholen bei einem guten Essen oder einfach, um die Beine ein wenig auszuruhen.

Kaiman, Piraten und Gondelbahn

Dass der nie gesichtete Kaiman als Sujet hinhalten musste, war sonnenklar. Ebenso waren Indianer, Westernhelden und Piraten von jeher gesuchte Sujets. Ein absoluter Gag war die von der Gruppe Grümseler vorgestellte Seilbahn Bettwil–Sarmenstorf–Seengen, betrieben von der Rügel-Lindenberg-Bahn (RLB). Die Kosten dafür wurden auf läppische 38,6 Millionen Franken geschätzt. Die Idee dahinter war die Schliessung der Bez Fahrwangen mit einer sicheren und besseren Verbindung für die Schüler. Gemäss Informationen war das Echo sehr gross und die Gondel konnte vor der MZH besichtigt und gefahren werden.

Die Auftritte von Trobongos aus Windisch und Heuröpfler waren weitere Höhepunkte des Abends.

Dazwischen erfolgte die Maskenprämierung, wobei bei dem Aufwand, den alle Beteiligten hatten, eigentlich alle einen Preis verdient hätten. Die Nacht wurde wahrscheinlich für viele Fasnächtler zum Tage, es war erneut ein unvergesslicher Anlass.

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