Auf die Plätze, fertig, quak: Familienspass beim Entenrennen

Seengen Seit einigen Jahren lädt der Verein Alte Schmitte Seengen zum vergnüglichen Entenrennen beim Schloss Hallwyl ein. Am Samstag konnten sich die Organisatoren über sehr grosses Interesse freuen.

Alle im Entenfieber: Wer schnattert sich zuerst ins Ziel?Foto: Verena Schmidtke

Alle im Entenfieber: Wer schnattert sich zuerst ins Ziel?Foto: Verena Schmidtke

Ente gut, alles gut: Die drei schnellsten Gummifreunde auf dem Podest.Foto: Verena Schmidtke

Ente gut, alles gut: Die drei schnellsten Gummifreunde auf dem Podest.Foto: Verena Schmidtke

Mit einem lauten «Platsch» landeten die gelben Rennenten im Bach am Rande des Schlossplatzes. Eilig versammelten sich Kinder und Eltern am Uferrand, um zu schauen, ob die eigene Ente gut vom Start wegschwimmen konnte. «Hopp! Hopp!», riefen viele der jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert. Die Entchen schwammen um eine Biegung, und das aufgeregte Publikum folgte am Saum des Bächleins hinterher.

Noch beim Aufbau der heimeligen Festwirtschaft hatte Jörg Bruder, Präsident des Vereins Alte Schmitte, ein wenig sorgenvoll zum bedeckten Himmel geblickt: «Schauen wir mal, wie viele Leute heute dabei sind.» Die Sorge war jedoch unbegründet – schon am Start bildete sich eine Schlange vor dem kleinen Wettkampfbüro, die im Laufe des Nachmittags immer länger wurde. «Wir richten das Entenrennen nun zum neunten Mal aus», berichtete Jörg Bruder. Die Idee dazu habe ein Vereinsmitglied gehabt, und das Vorhaben kam so gut an, dass es nun jedes Jahr stattfindet. Zu den Rennenten erklärte er: «Für das Rennen haben wir spezielle Enten, ausgestattet mit einem Gewicht, damit sie gut schwimmen können.» Zudem gebe es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kleine Gummiente als Andenken. «Wer mitmachen möchte, meldet sich einfach bei unserem Wettkampfbüro an», führte er aus, «dort kann man sich eine Nummer aussuchen – und schon ist man dabei.» Über den Nachmittag verteilt gebe es mehrere Rennläufe: «Meistens sind es etwa zehn, je nachdem, wie gross das Interesse ist.»

Wahrhaft «schmittenmässig»

Am Wettkampfbüro hatten sich inzwischen die ersten Startenden versammelt. Während einige entspannt irgendeine Nummer auswählten, suchten andere gezielt ihre Wunschnummer. Livio zeigte stolz auf die Zahl 41 auf seinem Handrücken. «Die 1 und die 4 sind meine Glückszahlen», sagte er. Nach ihm präsentierten die Geschwister Enya und Noe ihre Nummern. Ihr Vater schmunzelte: «Wir hatten keine spezielle Wunschzahl, die beiden haben sich einfach die 46 und die 47 ausgesucht.» Vor dem ersten Start begrüsste Jörg Bruder die Anwesenden herzlich und erklärte den Ablauf: «Die ersten drei Plätze bekommen einen Gutschein für eine Glace im Schlosscafé», verkündete er.

Wenig später lieferten sich die gelben Entchen ein packendes Wettrennen im Bach am Schlossplatz. Auf halber Strecke rief einer der begeisterten Väter zu seiner Tochter: «Schau mal, deine Ente ist ganz weit vorne!» Schon nahmen die kleinen Rennenten Kurs auf den letzten Abschnitt – vorbei an einigen herausfordernden Stromschnellen. Im Zielbereich versammelten sich immer mehr Leute, schliesslich wollte jeder sehen, wie sich sein Entchen schlug. Im Gewirbel der letzten Meter waren die Nummern nur noch schwer auszumachen. Erst als Christian Fehlmann die Rennenten herausfischte und sie an Mirjam Ziegler weiterreichte, standen die ersten Plätze fest. Während Mirjam Ziegler die Entchen auf einem Siegerpodest platzierte, verkündete sie die Gewinnernummern: «Den ersten Platz hat Nummer 47.» Zum Glück standen Enya, Noe und ihr Vater in der Nähe. «Schau mal», sagte er lachend zu seiner Tochter, «das ist ja deine Nummer!» Wenig später hielt sie schüchtern lächelnd ihren Gutschein in der Hand.

Kaum waren die Enten aus dem Bachlauf geholt, ging es am Start bereits mit der nächsten Runde weiter. «Schön, dass so viele Leute gekommen sind», stellte Jörg Bruder gut gelaunt fest und blickte auf die lange Schlange. Am Abend konnte der Verein Alte Schmitte glücklich verkünden: «Es war schmittenmässig – 20 Läufe hatten wir noch nie!»

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