Viel mehr als ein Showroom

Die Meisterschwander ATS-Tanner-Gruppe hat ihr neues «Solution Center» eingeweiht. Am Tag nach dem offiziellen Akt nutzten 600 Besucher den Tag der offenen Tür.

Grosse Investition in nicht einfachen Zeiten: Geschäftsführer Serge Tanner begrüsst in Meisterschwanden die Gäste zur Einweihung des «Solution Centers» der Verpackungsfirma ATS-Tanner-Gruppe. Fotos: Fritz Thut

Grosse Investition in nicht einfachen Zeiten: Geschäftsführer Serge Tanner begrüsst in Meisterschwanden die Gäste zur Einweihung des «Solution Centers» der Verpackungsfirma ATS-Tanner-Gruppe. Fotos: Fritz Thut

Verschiedenste Verpackungen: Blick in den Showroom im Parterre.

Verschiedenste Verpackungen: Blick in den Showroom im Parterre.

Die ATS-Tanner-Gruppe ist mit rund 90 Mitarbeitern der grösste industrielle Arbeitgeber in Meisterschwanden. Doch die meisten Einwohner in Ort und Region bekommen kaum je ein Produkt dieser Familien-AG zu sehen und doch haben sie wohl täglich Waren in den Händen, die mit Tanner-Maschinen verpackt wurden.

Entsprechend gross war das Interesse, als die Verpackungsmaschinenfirma am Samstag zum Tag der offenen Türe lud. Anlass dafür bot die am Vortag gefeierte Eröffnung des «Solution Centers». Dieser Neubau ist der neue Firmensitz: Während im Untergeschoss eine Tiefgarage untergebracht ist, dominiert ein Showroom das Parterre und im Obergeschoss befinden sich Büroräume.

«Attraktiv und sexy»

«Solution» heisst Lösung und der rund 6 Millionen Franken teure Neubau bietet Lösungen auf vielen Ebenen. Serge Tanner, Geschäftsführer der zweiten Generation, liess die Einweihungsgäste wissen, dass hier «weit mehr als ein Bürokomplex» entstanden ist. Davon konnte sich das Publikum bei einem Rundgang überzeugen. Vor allem der Ausstellungsraum im Erdgeschoss war eindrücklich.

Für einmal konnte man die Tanner-Verpackungs-Maschinen in ihrer ganzen Vielfalt im Einsatz sehen: Banderolieren, Stretchen, Umreifen, Schrumpfen und Kleben sind die fünf Techniken, die die Tanner und Co. AG ihren Kunden anbietet und die hier zu erleben waren.

Der riesige Raum wird geprägt von einer grossen Naturtapete. Verantwortlich für die Kunst am und im Bau war Andrea Suter, die mit ihren liebevollen Details bei Besuchern unbewusst eine gute Stimmung auslöst: «Es war eine Herausforderung, Technik und Emotion zu verbinden.» «Es ist schwierig, Maschinen attraktiv und sexy rüberzubringen», so Serge Tanner, «doch mit diesem Showroom haben wir eine gewisse Sexyness erreicht.»

In volkswirtschaftlich eher schwierigen Zeiten eine solche grosse Investition zu wagen, würdigte Grossratspräsident Benjamin Giezendanner in seinem Grusswort des Kantons: «Es ist eine wahre Freude zu sehen, dass Sie an den Standort Aargau glauben.»

Weitere Artikel zu «Seetal-Lindenberg», die sie interessieren könnten

Ab Januar 2027 können Plätze für den «Stillen Wald» erworben werden.Foto: zvg
Seetal-Lindenberg04.11.2026

Letzte Ruhe im Seoner Wald

Seon Ab 2027 bietet Seon mit dem «Stillen Wald» eine naturnahe letzte Ruhestätte im Naturreservat Surberg.
So übermittelten Brieftauben Nachrichten.Foto: Verena Schmidtke
Seetal-Lindenberg04.11.2026

Gefiedertes Personal beim Militär

Meisterschwanden In der Militärsammlung in Meisterschwanden gibt es viele Exponate zu entdecken. Seit dem 1. November läuft die «Sonderausstellung…
Vernissage mit Heimatgefühl: Zusammensein in den neuen Vereinsräumlichkeiten.Foto: zvg
Seetal-Lindenberg04.11.2026

Vierter Jahresanlass vom Nöi Löi

Dürrenäsch Der vierte Jahresanlass des öffentlichen Begegnungs- und Veranstaltungsorts in Dürrenäsch fand unter dem Motto «Vernissage» statt.