Trainer und Captain feierten 100 Jahre

Mit einem Fest für Genossenschafter und Gäste feierte die Landi Unteres Seetal in Hallwil besondere Jubiläen des scheidenden Geschäftsführers Edi Schmid und von Präsident Reinhard Gloor.

Feierten zusammen 100 Jahre: Geschäftsführer Edi Schmid mit Ehefrau Siegi und Präsident «Reini» Gloor. Foto: Fritz Thut

Feierten zusammen 100 Jahre: Geschäftsführer Edi Schmid mit Ehefrau Siegi und Präsident «Reini» Gloor. Foto: Fritz Thut

Grossandrang am Buffet: Brunch vor der Landi Hallwil. Foto: Fritz Thut

Grossandrang am Buffet: Brunch vor der Landi Hallwil. Foto: Fritz Thut

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Bei der Landi Unteres Seetal häuften sich die Jubiläen derart, dass auf dem Parkplatz vor dem Landi-Markt in Hallwil ein Festzelt montiert und daselbst zum Sonntags-Brunch geladen wurde. 100 Jahre wurden gefeiert und rund 340 Personen, zur Hauptsache Genossenschaftsmitglieder, Lieferanten und Gäste, folgten der Einladung.

Der scheidende Geschäftsführer Edi Schmid und seine Frau Siegi arbeiten seit 40 Jahren für die Landi Unteres Seetal – und feierten just am Sonntag ihren 40. Hochzeitstag. Zusammen mit Präsident Reinhard «Reini» Gloor, der diese Woche 60 wurde, kam man auf die runde Zahl.

Es hätte noch mehr zu feiern gegeben, hat doch Gloor eben sein erstes Vierteljahrhundert an der Spitze der Landi Unteres Seetal vollgemacht. Nicht zuletzt dank dem 2015 eingeweihten Landi-Markt Hallwil stehe er einer Landi vor, «auf die wir alle stolz sein dürfen». Gloor verglich das Unternehmen mit einem Fussballklub: Edi Schmid als Trainer und Ideengeber, er selbst als Captain.

«Kann ja gar nicht französisch»

In seiner Ansprache machte Edi Schmid einen Zeitsprung zu seiner Anstellung zurück. Schon in der Schule habe er stets «Verwalter» werden wollen. Nach der Ausbildung machte ihn jemand auf die offene Stelle in Seon aufmerksam: «Ich kann ja gar nicht französisch», habe er da spontan gedacht.

So weit in den Westen ging es für den Ostschweizer dann nicht. Und Seon wurde nicht zum Sprungbrett, sondern zu einer Lebensaufgabe. Schmids Betrieb wuchs und wuchs, verdreifachte beispielsweise den Umsatz zwischen 2000 und 2010 auf rund 30 Millionen Franken. Letzte Woche setzten die acht Verkaufsstellen an einem einzigen Tag 167000 Franken um.

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