Tagesstrukturen in Sarmenstorf sollen ausgebaut werden

In Sarmenstorf hat sich im Frühjahr dieses Jahres unter der Leitung von Simone Wyss die Interessengemeinschaft (IG) «Für Tagesstrukturen in Sarmenstorf» formiert. Der IG gehören rund 100 Einwohnerinnen und Einwohner an. Sie lancierte den Vorstoss für Tagesstrukturen in Sarmenstorf mit den drei Zielen:

Einführung von Blockzeiten

Mittagstisch an vier Tagen

Kinderbetreuung an vier Nachmittagen

Die Interessengemeinschaft besteht aus Eltern und Personen mit Wohnsitz in Sarmenstorf. Sie alle haben Probleme mit der Betreuungssituation der Kinder. Ein breites Schulangebot und eine funktionierende Volksschule seien zentrale und wichtige Standortfaktoren für alle Gemeinden, auch für Sarmenstorf.

Der Gemeinderat sieht die Notwendigkeit des Ausbaus der Tagesstrukturen. Das heutige Angebot umfasst den Mittagstisch des Elternrats an drei Tagen sowie unter bestimmten Voraussetzungen minimale Betreuungsstunden an gewissen Morgen.

Drei Ziele

In Zusammenarbeit mit der IG «Für Tagesstrukturen in Sarmenstorf», dem Mittagstisch des Elternrats, der Schulpflege und der Schulleitung Primarschule hat der Gemeinderat den Ausbau der Tagesstrukturen wie folgt festgelegt:

An der Schule Sarmenstorf sollen die Blockzeiten per Inkrafttreten des Lehrplans 21 (Beginn Schuljahr 2020/2021) eingeführt werden.

Für die Übergangszeit (Schuljahre 2018/2019 und 2019/2020) soll das Betreuungsangebot an allen Vormittagen von 8.15 bis 11.45 Uhr und an mindestens zwei Nachmittagen verbindlich, unabhängig einer Mindestzahl an besuchenden Schülerinnen und Schülern, ausgebaut werden. Dies aber nur, wenn die notwendigen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, was äusserst schwierig werden dürfte.

Der Gemeinderat ist bereit, den Mittagstisch ab Schuljahr 2018/2019 zu übernehmen.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen die notwendigen Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Hier sind der Gemeinderat und die Schulpflege miteinander im Kontakt. Ferner sind für einzelne Teilbereiche Gemeindeversammlungsentscheide notwendig, etwa für die Übernahme des Mittagstischs durch die Gemeinde (organisatorische und administrative Führung sowie Finanzierung und Inkasso der Elternbeiträge). Ebenso müssen die neuen wiederkehrenden Kosten sowie die nicht budgetierten Kosten für das zweite Halbjahr 2018 bewilligt werden. Ziel ist es, der Sommergemeindeversammlung 2018 die notwendigen Anträge zu unterbreiten. JK

Weitere Artikel zu «Seetal-Lindenberg», die sie interessieren könnten

Ruhe und Hitzepause der Schar auf dem Weg zum Lagerplatz Sigigen.Foto: Levin Seitz
Seetal-Lindenberg15.07.2026

Vom Piratencamp bleiben Erinnerungen und Fotos

Sarmenstorf Das Piratencamp, das Zeltlager der Jubla Sarmenstorf, ist bereits programmgemäss abgebrochen und top aufgeräumt worden. Am heutigen Donnerstag ist…

Der Container auf dem Pausenplatz der Schule Meisterschwanden.Foto: zvg
Seetal-Lindenberg15.07.2026

Oberes Seetal plant neue Form der Jugendarbeit

Oberes Seetal Die offene Jugendarbeit im Oberen Seetal ist beendet. Die Gemeinden arbeiten bereits an einem neuen Konzept – eine Übergangslösung mit…
Die First Responder Oberes Seetal sind die schnelle Voraushut für die nachrückenden Rettungssanitäter. Hier zu sehen: Micaela Saeftel, Mario Steiner, Lena Kramis, Ruth Gutknecht und Sibylle Baumann.Foto: zvg
Seetal-Lindenberg08.07.2026

Erste Hilfe in Rekordzeit

Oberes Seetal Die First Responder Oberes Seetal agieren seit fünf Jahren in Fahrwangen, Bettwil und Meisterschwanden. Künftig werden neue Helfende gesucht.