St.-Anna-Kapelle eingesegnet

In Sarmenstorf ist die St.-Anna-Kapelle am Dienstagabend nach einer sanften, aber notwendigen Renovation von Pfarrer Marco Vonarburg wieder eingesegnet worden.

Erstrahlt in neuem Glanz: Die renovierte St.-Anna-Kapelle in Sarmenstorf. Foto: Alfred Gassmann
Erstrahlt in neuem Glanz: Die renovierte St.-Anna-Kapelle in Sarmenstorf. Foto: Alfred Gassmann

Im vergangenen September wurden die Renovationsarbeiten aufgenommen. Am Vortag der Einsegnung montierte Max Kündig als Schlussarbeit das Weihwassergeschirr und seine Frau Martha wischte noch die ganze Kapelle. Alles war für die Einsegnung liebevoll gerüstet. Die ersten 20 von geschätzten 70 Besuchern fanden eine Sitzgelegenheit. Ein ungewohntes Bild für Pfarrer Marco Von- arburg: in Tuchfühlung mit den Gläubigen auf engstem Raum. Die Anwesenden beteten innig mit in der von Taschenlampen erhellten Kapelle.

«Ein Haus voll Glorie schauet», kein Lied hätte besser zur Einsegnung gepasst. Pfarrer Marco Vonarburg segnete den Raum und begab sich mit dem Weihwasser auch rund um die Kapelle. In den Fürbitten wurde für all jene gebetet, die mit ihren Anliegen in diese Kapelle kommen, und für all jene, die mit einem Zustupf die Restauration ermöglicht haben.

Anstossen mit Handschuhen

Ausgebessert wurde der Fassadenverputz und aussen wurde die Kapelle neu gemalt. Ebenso wurde innen ein neuer Farbanstrich aufgetragen. Zu renovieren galt es die Eingangstüre und neu vergoldet wurden die Bilderrahmen. Das Turmgebälk erwies sich als morsch. Neu ist der Turm mit Kupfer eingekleidet.

Vizeammann Meinrad Baur erwähnte, dass im Spieltruckenwinkel ursprünglich eine kleine Kapelle stand. Gefundene Dokumente im Turm belegen diese Tatsache. Einst ausserhalb des Dorfes erbaut, steht sie heute an der Schlüsselackerstrasse inmitten des Quartiers von modernen Wohnbauten.

Den Bauplatz an sonniger Lage hatte ein Sarmenstorfer Bürger der Ortsbürgergemeinde geschenkt. Wiederholt mussten Reparaturen an der Kapelle vorgenommen werden, die aus Opferstockerträgen sowie Spenden finanziert werden konnten. Eine letzte Renovation erfolgte 1958. Vizeammann Meinrad Baur dankte nach allen Seiten und lud alle Teilnehmenden, davon rund 50 stehend auf der Schlüsselackerstrasse, zu einem Apéro ein.

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