«Später kommt früher, als du denkst»

Riesenaufmarsch zum Meisterschwander Neujahrsapéro: Viele Bürger wollten wissen, wie sich der neue Werkhof im Rohbau präsentiert.

Ansprache vor grosser Zuhörerschaft: Der Meisterschwander Gemeindepräsident Ueli Haller am Neujahrsapéro im Rohbau des Werkhofes. Foto: Fritz Thut
Ansprache vor grosser Zuhörerschaft: Der Meisterschwander Gemeindepräsident Ueli Haller am Neujahrsapéro im Rohbau des Werkhofes. Foto: Fritz Thut

Einigen sei es wohl darum gegangen, die «Gwundernase» etwas zu füttern, suchte der Meisterschwander Gemeindepräsident Ueli Haller eine Erklärung für den Grossaufmarsch für den Neujahrsapéro der Gemeinde. Angemeldet hatten sich etwa 250 Personen, gekommen sind dann sogar fast 300.

Schauplatz dieses ersten offiziellen Termins im neuen Jahr war der Rohbau des neuen Werkhofes im Gebiet Basmätteli bei der südlichen Gemeindezufahrt. «Dafür habt ihr einen Kredit von 4,5 Millionen bewilligt», rief Haller seinen Mitbürgern in Erinnerung.

Für den Neujahrsapéro wurde der Lagerraum mit 27 Festgarnituren in ein temporäres Eventlokal verwandelt. Die Meisterschwander mussten nahe zusammenrücken, damit alle einen Platz fanden. Bis im April oder Mai soll die gesamte Anlage, zu der auch ein Entsorgungsplatz gehört, fertiggestellt sein. «Dann gibt es sicher ein grosses Fest», versprach der Gemeindepräsident.

Start zum Seewasserwerk

Gerade an der Qualität des Projektes Werkhof zeige sich, so Haller, dass die Steuergelder in der Gemeinde «richtig investiert» werden. Auf den auf zwei Positionen neu besetzten Gemeinderat warten weitere Herausforderungen. Der Gemeindepräsident nannte namentlich das angedachte erste Seewasserwerk im Kanton. Bereits an der Sommergemeindeversammlung wird der Souverän über einen entsprechenden Projektierungskredit zu entscheiden haben.

Im Weiteren werde sich die Exekutive überlegen müssen, wie es mit dem ehemaligen Gemeindehaus weitergehen soll. Das Gleiche gilt für das Hüetliareal, nachdem sich dort Pläne für eine Überbauung für betreutes Wohnen im letzten Jahr zerschlagen haben. Zudem werde in Meisterschwanden auch von privater Seite weiter gebaut. «Das können wir nicht verhindern», scherzte Haller.

Um die laufenden und künftigen Herausforderungen ein wenig einzuordnen, zitierte der Gemeindepräsident eine Aussage, die Albert Einstein zugeschrieben wird: «Geniesse deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.»

Beim von Mitgliedern des Turnvereins servierten heissen Fleischkäse mit Kartoffelsalat konnten die Meisterschwander über diese Worte nachdenken und sich gegenseitig ein gutes neues Jahr wünschen.

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