«Seengen soll eine attraktive, aber auch aktive Gemeinde sein»

Susanne Rölli
Susanne Rölli

Seengen Die neue Frau Gemeindeammann Susanne Rölli stellt sich sechs Fragen von der Redaktion.

Wie haben Sie auf Ihren Wahlerfolg reagiert und wie haben Sie danach gefeiert?

Ich habe mich sehr über meine Wahl gefreut. Erstaunt war ich über das sehr gute Resultat. 1527 Stimmen – das verpflichtet. In Seengen haben wir das erste Mal parteiübergreifend gefeiert – politisch unterschiedlich, aber mit dem gleichen Gedankengut – «Seengen ist uns wichtig».

Auf welche politischen Schwerpunkte wollen Sie sich in den nächsten vier Jahren konzentrieren?

Seengen soll eine attraktive, aber auch aktive Gemeinde sein. Unsere heutige Basis soll so gut wie möglich aufrechterhalten bleiben und wenn möglich ausgebaut werden.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen für die Gemeinde in Zukunft?

Wie in allen Gemeinden wächst der finanzielle Druck. Gebundene Ausgaben nehmen immer einen grösseren Teil ein. Zusätzliche Aufgaben, welche durch die Gemeinden erledigt werden müssen, brauchen nicht nur finanzielle, sondern auch immer mehr personelle Ressourcen.

Welche Visionen haben Sie für die zukünftige Entwicklung Ihrer Gemeinde?

Seengen soll ein aktives Dorf sein – gemischt mit unseren Traditionen und dem Neuen. Es muss Platz haben für ein gutes Nebeneinander.

Welche persönliche Note bringen Sie ein?

Als gebürtige Seengerin kennt mich ein grosser Teil der Bevölkerung – dadurch bin ich nahbar.

Wo und wie entspannen Sie sich, wenn Sie nicht gerade für die Gemeinde arbeiten?

Meine Familienzeit ist mir heilig. Ausserdem verbringe ich gerne Zeit mit Freunden. Der Hallwilersee wie auch die Berge sind für mich Orte, an denen ich mich gerne erhole.

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