Schulraum für fast zwei Millionen

Bettwil Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, einen Verpflichtungskredit von 1,9 Millionen Franken für die Schulhauserweiterung zu genehmigen. An einer Info-Veranstaltung wurde das Vorhaben positiv aufgenommen.

<em>Erweiterungsvorhaben:</em> Das bestehende Schulhaus mit der westseitig roten Fassade wird erweitert um die Länge mit der beigen Fassade. Visualisierung: zvg
<em>Erweiterungsvorhaben:</em> Das bestehende Schulhaus mit der westseitig roten Fassade wird erweitert um die Länge mit der beigen Fassade. Visualisierung: zvg

In Bettwil wurde seit Mitte Juni dieses Jahres speditiv gearbeitet. Am 22. Juni genehmigte die Gemeindeversammlung einen Kredit, um die Erweiterung des Schulhauses projektieren zu können. Nun liegt bereits das abstimmungsreife Bauprojekt vor. «Ziel war es, einen kompakten Erweiterungsbau zu planen, welcher eine grosse Nutzungsflexibilität aufweist und auch für die nächsten Schulbetriebsbedürfnisse Raumflächen zur Verfügung stellen kann», lässt sich der Einladung zur Gemeindeversammlung entnehmen.

Die Abklärungen und Optimierungen führten zur Lösung, das talseitig an den Mehrzweckraum angebaute Schulhaus in Richtung Sarmenstorf zu verlängern. Die bisherige wirtschaftliche Gebäudekonstruktion wird weitergeführt, ebenso die Zimmerstruktur.

Mit dem Anbau verbunden sind teilweise Umgestaltungen im bestehenden Gebäudekomplex. Da die Farben und die Materialien aus den vorhandenen Flächen abgeleitet werden, ergibt sich eine erkennbare Einheit. Somit werden sich die Benutzer und die Bevölkerung mit dem Anbau bestimmt identifizieren.

Bauprojekt stösst auf Wohlwollen

Kürzlich lud der Gemeinderat zu einer Info-Veranstaltung über das Projekt. Dabei ergab sich bei 50 Anwesenden ein positives Stimmungsbild. Dem Gemeinderat wurde attestiert, ein kluges Projekt ausgearbeitet zu haben.

Geschaffen werden zwei Klassenzimmer mit Gruppenräumen. Integriert in den bestehenden Schulhaustrakt wird auch der Kindergarten, der heute im Obergeschoss des Gemeindehauses untergebracht ist. Der Erweiterungsbau wird auf der gesamten Fläche unterkellert und natürlich belichtet. Auf diese Weise dient der Keller längerfristig als breit nutzbare Raumreserve.

Nachgerüstet werden die brandschutztechnischen Vorschriften sowie die Anforderungen an behindertengerechtes Bauen. Nötig werden damit ein Lift und eine zusätzliche Treppenanlage vom Untergeschoss bis zum Obergeschoss. Die Erweiterung des Schulhauses löst Kosten von 1,9 Millionen Franken aus.

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