Samariterübung «Rettung mit Hunden»

Fahrwangen/Meisterschwanden Der Samariterverein Fahrwangen-Meisterschwanden traf sich am Dienstag, 1. Juli, zur Monatsübung im Flurenwald in Fahrwangen.

Die Mitglieder des Samaritervereins Fahrwangen-Meisterschwanden treffen sich einmal im Monat im Schulungsraum der Feuerwehr Oberes Seetal in Fahrwangen. Die Samariterlehrerinnen Patricia Fischer und Sophie Mathis gestalten die Monatsübungen mit interessanter Theorie und lehrreichen Praxisbeispielen. Die Monatsübungen finden in der Regel am ersten Dienstag des Monats von 20 bis 22 Uhr statt und haben ein abwechslungsreiches Programm. Wichtig ist die Pflege der Zusammenarbeit mit der HELP Hallwilersee, den benachbarten Samaritervereinen und den Sanitätern der Feuerwehr Oberes Seetal.

So kann eine Monatsübung ablaufen

Der Samariterverein Fahrwangen-Meisterschwanden traf sich am 1. Juli zur Monatsübung im Flurenwald in Fahrwangen. Mit dabei waren auch einige Jungsamariter der HELP Hallwilersee, ein Team mit zwei Hunden des Kynologischen Vereins Niederlenz und Umgebung und ein Jagdaufseher. Die Übungsleiterin Patricia Fischer begrüsste alle Anwesenden und übergab das Wort Bruno Birrer vom Kynologischen Verein Niederlenz und Umgebung. Er stellte den Verein und den Vereinszweck vor. Peter Bieri erklärte anschliessend, wie mit den Hunden gearbeitet wird und wie die Ausbildung zum Sanitätshund aussieht.

Brand im Altersheim, drei Personen werden vermisst

Aufgabe der Samariter: mithilfe von zwei Sanitätshunden mit Hundeführern die drei Vermissten finden, erste Hilfe leisten und bergen.

Die Hundeführerin Monika Suter startete mit ihrer Hündin Nukka. Mit der Technik der Flächensuche spürte der Hund zuerst einen Rucksack auf und dann auch eine Person. Die Samariter begaben sich zur aufgefundenen Patientin. Der offene Beinbruch wurde versorgt, der Rettungsdienst alarmiert und die verletzte Person mit der Tragbahre geborgen.

Dann bereitete Peter Bieri seine Hündin Siena auf den Einsatz vor. Mit Kommandos schickte er sie auf die systematische Suche nach einer weiteren vermissten Person im Wald los. Die aufgespürte Person musste von den Ersthelfern reanimiert werden. Nach demselben Suchverfahren führte die Hündin Nukka die Samariter auch zur dritten Vermissten. Die demente Frau konnte wohlbehalten den Rettungssanitätern übergeben werden.

Die Samariter folgten den sehr interessanten Ausführungen von Bruno Birrer und Peter Bieri des Kynologischen Vereins Niederlenz und Umgebung. Eindrücklich waren die Demonstrationen und die Arbeit mit den Sanitätshunden.

Die Übung wurde vom Jagdaufseher Heinz Widmer überwacht, damit die zwei Sanitätshunde wegen der aktuell geltenden Leinenpflicht im Wald die Personensuche freilaufend absolvieren konnten. Der Abend im Flurenwald ging mit gemütlichem Beisammensein bei Wurst und Brot sowie Kuchen zu Ende. (ng/rfb)

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