Referendum zum Beck-Bertschi Haus

In Dürrenäsch wird am 24. September nicht nur die neue Dorfregierung gewählt, sondern an der Urne auch über das Schicksal des Beck-Bertschi-Hauses bestimmt. Im Nachgang der Gemeindeversammlung vom 23. Juni wurde das Referendum ergriffen. An der Gmeind war der Antrag des Gemeinderates, das markante, aber altersschwache Gebäude im Dorfzentrum für 70000 Franken abzubrechen und so Platz für Schulbauten zu schaffen, mit 29 Ja zu 32 Nein abgelehnt worden.

An der Versammlung waren lediglich 72 Stimmberechtigte (oder 8,2 Prozent) zugegen. Nun verlangen 187 Bürger mit ihrer Unterschrift, dass an der Urne nochmals über das Geschäft abgestimmt wird. Für das Erreichen der Referendumshürde wären 177 Signaturen nötig gewesen.

Für Gemeindeammann Andrea Kuzma ist es nicht schlecht, dass «der Entscheid nun besser abgestützt» wird. «Da sind natürlich viele Emotionen im Spiel», räumt sie ein. Der Gemeinderat hat sich «aus Kostengründen» für den Abbruch entschieden. Gemäss heute vorliegenden Zahlen kann bei der Realisierung der nötigen Schulräume 1 bis 1,5 Millionen Franken eingespart werden, wenn das Beck-Bertschi-Haus abgerissen statt in aufwendiger Art in den Ausbau integriert wird. Bislang haben sich die Dür-renäscher Stimmbürger meist sehr kostenbewusst verhalten. (tf)

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