Pilze, soweit das Auge reicht

Trotz prachtvollem Herbstwetter war die vom Pilzverein Seetal organisierte Ausstellung in der MZH Meisterschwanden ein Riesenerfolg.

Grosse Vielfalt: Pilzausstellung des Pilzvereins Seetal in der Meisterschwander Mehrzweckhalle. Foto: Alexander Studer

Grosse Vielfalt: Pilzausstellung des Pilzvereins Seetal in der Meisterschwander Mehrzweckhalle. Foto: Alexander Studer

Schön, aber nur zum Ansehen: Giftpilze sind rot angeschrieben. Foto: ASt

Schön, aber nur zum Ansehen: Giftpilze sind rot angeschrieben. Foto: ASt

Seit 1976 führt der Verein diesen zweitägigen Anlass jeweils Mitte Oktober durch. Wie Werner Hegi, Präsident des Pilzvereins, und Jakob Humbel erklärten, sammelten die rund 40 Mitglieder in fast der ganzen Schweiz gegen 400 Pilze kurz vor dem Anlass, das heisst am Freitag davor. In aufwendiger Art und Weise werden diese dann den Besuchern präsentiert, fein säuberlich, mit deutschen, lateinischen oder griechischen Namen versehen, kann man erahnen, was alles in unserer Natur wächst.

Neben den rund 30 essbaren Pilzen, grün markiert, gibt es die mit der roten Beschriftung, will heissen giftig oder tödlich, die gelben, keine Speisepilze und die blauen, die zwar nicht essbar, aber schonenswert sind, da sehr selten. Nebst den bekannten Pilzen für den täglichen Verzehr sah man mit Bewunderung, was unser Waldboden alles hergibt. Ob rund, eckig oder grasförmig, alles war vorhanden.

Ausgezeichnetes Pilzjahr

2017 war ein ausgezeichnetes Pilzjahr. Im Gegensatz zum letzten Jahr war es für die Pilzsuchenden einfacher, daher auch der grosse Erfolg mit so viel verschiedenen Arten.

Stets standen Vereinsmitglieder Rede und Antwort, man konnte über die Vielfalt nur staunen. Röhrlinge, essbar und giftig, Lamellenpilze, Wulstlinge, Trichterlinge, Milchlinge, Täublinge, Schirmlinge und viele mehr. Wie auch bei der Gattung der Champignons gibt es bei vielen Arten sowohl giftige als auch essbare Sorten. Eine Pilzkontrolle ist also auf jeden Fall nur von Vorteil, wie Humbel erklärte. Ebenfalls erfuhr der Laie, dass die Beschaffenheit des Pilzes von Bedeutung sei, das schöne Aussehen sei sekundär.

Nach so vielen Pilzen ab ins Restaurant. Wer an der Ausstellung so richtig auf den Geschmack kam, konnte im Restaurant nebenan Pilzpastetli, Pilzragout, Pilzsalat oder eine Pilzsuppe essen. Ein weiteres Mal hat der Pilzverein Seetal den Anlass in vorzüglicher Weise durchgeführt. Der grosse Publikumsaufmarsch ist Beweis dafür.

Weitere Artikel zu «Seetal-Lindenberg», die sie interessieren könnten

Ruhe und Hitzepause der Schar auf dem Weg zum Lagerplatz Sigigen.Foto: Levin Seitz
Seetal-Lindenberg15.07.2026

Vom Piratencamp bleiben Erinnerungen und Fotos

Sarmenstorf Das Piratencamp, das Zeltlager der Jubla Sarmenstorf, ist bereits programmgemäss abgebrochen und top aufgeräumt worden. Am heutigen Donnerstag ist…

Der Container auf dem Pausenplatz der Schule Meisterschwanden.Foto: zvg
Seetal-Lindenberg15.07.2026

Oberes Seetal plant neue Form der Jugendarbeit

Oberes Seetal Die offene Jugendarbeit im Oberen Seetal ist beendet. Die Gemeinden arbeiten bereits an einem neuen Konzept – eine Übergangslösung mit…
Die First Responder Oberes Seetal sind die schnelle Voraushut für die nachrückenden Rettungssanitäter. Hier zu sehen: Micaela Saeftel, Mario Steiner, Lena Kramis, Ruth Gutknecht und Sibylle Baumann.Foto: zvg
Seetal-Lindenberg08.07.2026

Erste Hilfe in Rekordzeit

Oberes Seetal Die First Responder Oberes Seetal agieren seit fünf Jahren in Fahrwangen, Bettwil und Meisterschwanden. Künftig werden neue Helfende gesucht.