Mitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch tagten und freuten sich

Schloss Hallwyl An ihrer 18. Generalversammlung konnten die Mitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch (GFF), des Fördervereins von Schloss Hallwyl, Kenntnis nehmen von der bisher grössten Vergabung, dem Bronze-Modell, das neu im Schlosshof steht.

Einweihung in geschlossenem Rahmen: Geschäftsleitungsmitglieder von Museum Aargau und die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch lauschen den Erläuterungen von Rudolf Velhagen zum neuen Bronze-Modell.Foto: Fritz Thut

Einweihung in geschlossenem Rahmen: Geschäftsleitungsmitglieder von Museum Aargau und die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch lauschen den Erläuterungen von Rudolf Velhagen zum neuen Bronze-Modell.Foto: Fritz Thut

Ersetzt das graue Beton-Modell: Das neue Bronze-Modell von Schloss Hallwyl. Foto: Fritz Thut

Ersetzt das graue Beton-Modell: Das neue Bronze-Modell von Schloss Hallwyl. Foto: Fritz Thut

Wenige Tage vor der Generalversammlung wurde das von der Glockengiesserei Rüetschi in Aarau hergestellte Bronze-Modell in kleinem Rahmen feierlich eingeweiht: Mitglieder der Geschäftsleitung von Museum Aargau um Direktor Marco Castellaneta und Vorstandsmitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch stiessen auf das erfolgreiche Werk an.

Castellaneta würdigte das Engagement der «Falken und Fische». Ruedi Velhagen in seiner Doppelfunktion als Chefkurator von Museum Aargau und GFF-Vorstandsmitglied liess die Entstehungsgeschichte Revue passieren und würdigte das Schlussergebnis. Er wurde sekundiert von GFF-Vorstandsmitglied Ruedi Ursprung, der die mehrjährige Leidensgeschichte in Versform zusammenfasste. Die beiden Ruedi waren federführend bei der Finalisierung dieses mehrjährigen Projekts.

Grösste Investition

Die rund 50 Teilnehmer an der GFF-GV segneten diese bisher grösste Vergabung in der Vereinsgeschichte mit der Genehmigung der Jahresrechnung ab. 33000 Franken sind dafür eingesetzt, womit laut Kassierin Martina Bruder der Förderverein 74 Prozent der Kosten abdeckte; den Rest übernahm Museum Aargau. Der daraus resultierende Jahresverlust von 14000 Franken lässt sich laut Präsident Max-Albrecht Fischer gut verdauen; vor allem weil im laufenden Jahr bereits wieder mit einem Gewinn von 5000 Franken gerechnet wird.

Nach der rekordmässig kurzen GV und vor dem traditionellen Apéro im Schlossbistro kamen die Mitglieder in den Genuss eines launigen Vortrags von Reto Nussbaumer, dem Leiter der Kantonalen Denkmalpflege, zum Thema «Die vielen Leben von Schloss Hallwyl». Nussbaumer liess dabei offen, wie die heutige Denkmalpflege mit der Rekonstruktion des Vorderen Schlosses nach der «Verschandelung» durch Hans von Hallwyl vor 1874 umgehen würde.

Weitere Artikel zu «Seetal-Lindenberg», die sie interessieren könnten

Der FC Sarmenstorf braucht einen Kunstrasenplatz und lädt zum Ländlerobig ein.Foto: rfb
Seetal-Lindenberg28.10.2026

Urchige Musik für einen guten Zweck

Sarmenstorf Am Freitag, 13. November, veranstaltet der FC Sarmenstorf erstmals einen Ländlerobig in der Mehrzweckhalle.
Geeignet als Schulraum – leider in der falschen Zone: Das Seetalschulhaus in Seon.Foto: Rinaldo Feusi
Seetal-Lindenberg28.10.2026

Seon will über 10 Millionen Franken investieren

Seon Ein neues Schulhaus, mehr Personal und die Frage nach den künftigen Kosten: Am Politapéro in Seon stellte der Gemeinderat seine Pläne vor.
Der Seener Männerstamm besuchte die Firma Stöckli in Malters.Foto: zvg
Seetal-Lindenberg28.10.2026

Seener Männerstamm besucht den Skihersteller Stöckli

Seon Der Seener Männerstamm hat die Skifabrik Stöckli in Malters besucht. Die Senioren erfuhren, wie jährlich 80 000 Paar Ski entstehen und weshalb Handarbeit…