Das Pétanque-Grümpi überzeugte auf ganzer Linie

Sarmenstorf In Sarmenstorf organisiert der Verein ad hoc ein weiteres Mal ein Pétanque-Grümpelturnier auf dem Lindenplatz. Wie schon im Vorjahr erfreut sich der Anlass grosser Beliebtheit.

Um die drei Spielfelder herum versammeln sich Interessierte und Teilnehmende. Auf dem Feld wirft eine Spielerin konzentriert ihre Kugel Richtung des Cochonnets, also der farbigen Zielkugel aus Holz. Die Kugel fliegt, rollt – und landet punktgenau neben der Zielkugel. Jubel am Spielfeldrand, Gelächter und Applaus. Das Pétanque-Grümpelturnier kommt eindeutig bestens an.

Bei der Anmeldung geht es ebenso gut gelaunt zu, Markus Bleicher vom Vereinsvorstand notiert die Namen der Spielenden. «27 haben sich bisher angemeldet», informiert er. Zum weiteren Teilnehmer weiss Vorstandsmitglied Christina Stettler: «Das ist einer der Gewinner vom Vorjahr.» André Bircher lacht herzlich. Er sei aus Staufen mit einem Kollegen gekommen, berichtet er. «Wir nehmen gern an solchen Plauschturnieren teil.» Gut finde er, dass es in diesem Jahr keine festen Teams gebe, sondern die Spielpartner auch zugelost werden. «Das lockert das Turnier noch ein wenig auf», so sein Fazit. Zum Spielablauf erläutert Stettler: «Bei unserem Grümpelturnier treten immer Zweierteams gegeneinander an, das ist die Doublette-Formation.» Damit auch wirklich jeder mitspielen könne, stelle der Verein die Pétanque-Kugeln zur Verfügung.

Gute Vorbereitung auf ein Turnier ist bekanntlich schon der halbe Gewinn. Deswegen organisierte der Verein ad hoc bereits in den vorherigen Monaten immer wieder Trainingswochenenden. «Das wurde auch immer sehr gut angenommen», berichten Vereinsmitglieder. Auch am Samstag vor dem Turnier konnte bereits ausgiebig geübt werden. «Da war wahrscheinlich wegen der Hitze und anderer Veranstaltungen nicht ganz so viel los», erzählt Christina Stettler. «Dafür läuft es am Sonntag seit dem Anmeldestart um 9 Uhr schon super.» Den Beweis dafür präsentiert kurz darauf Vereinsmitglied Hans Melliger, sämtliche Kästen für die Pétanque-Kugeln sind leer. «Alle im Einsatz», sagt er schmunzelnd. Überhaupt zeigt sich, dass alles gut durchdacht und organisiert ist. Festwirtschaft und Bar versorgen die Teilnehmenden und Besucher aufs Beste. Dazu gibt es liebevolle Details wie Lavendelkränze auf den Tischen, französische Musikuntermalung und auch die Farben Blau, Weiss und Rot tauchen auf. «Wir fanden, etwas französisches Flair am Turnier passt einfach sehr gut», erklärt Christina Stettler. Gegen 16 Uhr sei das Ende des Wettbewerbs geplant. «Aber anschliessend darf gern zum Spass weitergespielt werden», betont sie. «Denn darum geht es unserem Verein ja, dass wir es schön miteinander haben.»

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