«Männerstämmler» besuchten die Geberit in Rapperswil-Jona
Seon Der «Seener Männerstamm» besuchte die Firma Geberit. Los gings von Seon. Nach einem Zwischenhalt in Feusisberg mit prächtiger Aussicht auf den Zürichsee erreichte die Reisegesellschaft pünktlich den vereinbarten Treffpunkt. Im Schulungsraum erhielten die «Männerstämmler» durch den Leiter Besucherdienste, Herrn Kläsi, einen ersten Ein- und Überblick über die Welt eines führenden Anbieters von Sanitärprodukten. So erfuhren die Teilnehmer, dass das Unternehmen heute mehr als 11000 Mitarbeitende in über 50 Ländern zählt und im Jahr 2025 einen Nettoumsatz von zirka 3,2 Mia. Schweizer Franken erzielte. Gegründet wurde Geberit 1874 durch den damals 24-jährigen Sanitärinstallateur Albert Gebert in Rapperswil. Seine Söhne und Enkel entwickelten das florierende Unternehmen laufend weiter und legten damit den Grundstein für den heutigen Konzern. Nach dem Rückzug der Gründerfamilie aus dem Unternehmen im Jahre 1991 ging die Expansion durch Übernahmen von Betrieben und Joint Ventures weiter. 1999 erfolgte der Schritt an die Schweizer Börse, wo die Aktie seither auch im SMI gehandelt wird. Heute betreibt Geberit insgesamt 26 Produktionswerke, wovon sich deren 22 in Europa befinden.
Hoher Automatisationsgrad
Im Anschluss an die Firmenpräsentation konnten die Senioren, in drei Gruppen aufgeteilt, einen Teil der hochmodernen Produktionsanlagen in Jona besichtigen und dabei einen Eindruck gewinnen, wie sich die Technologie in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt hat. In den Produktionshallen kommen selbstfahrende Fahrzeuge sowie Hunderte von leistungsfähigen Robotern zum Einsatz. Der Produktionsbetrieb läuft in drei Schichten und jeweils drei Roboterstationen werden durch einen Mitarbeitenden beaufsichtigt.
Nach der Verabschiedung am Standort Jona fand das Tagesprogramm in einem kurzen Aufenthalt am See in Rapperswil seine Fortsetzung, bevor es zum Mittagessen ins Restaurant Seefeld nach Hurden auf den Seedamm ging. Danach wurden die Senioren mit dem Car über den Hirzel und vorbei an Zug zurück ins Seetal chauffiert. (MGE/rfb)



