Leserbrief

Zerstochene Reifen Als Bürger, Familienvater, Gemeinderat und Hundebesitzer war ich bis vor kurzem immer der Meinung, dass Dürrenäsch für etwas wie ein bisschen heile Welt steht, wo die Welt noch in Ordnung ist.

Natürlich habe ich mir mit meiner direkten und vielleicht unsensiblen Art nicht nur Freunde geschaffen. Hauptsächlich im Gemeinderat, wo ich Ressorts betreue, welche bei den betroffenen Bürgern manchmal Unverständnis und Ärger auslösen. Aber ich war und bin immer gesprächsbereit und wenn ich einen Fehler gemacht habe, bin ich dazu gestanden. Natürlich auch als Hündeler hat man nicht nur Freunde. Aber ich brauche meine haarigen Gesellen als Therapie für Bewegung und Stressabbau. Offene Feinde habe ich wenige, und denen traue ich nichts Schlechtes zu.

Dass nun aber irgendwer die Pneus an meinem Auto durchgestochen und damit seinen Frust abgebaut hat, erschüttert mich in meinem Glauben zu Dürrenäsch doch recht massiv. Hat die grosse Welt mit allen negativen Auswirkungen nun auch Dürrenäsch erreicht? Nein, ich denke nicht, solche Menschen wie der Pneustecher gibt es überall. Ich hoffe, der Pneustecher hat seinen inneren Frieden wieder gefunden. Ich erwarte es jedenfalls, sonst wäre die Aktion ja sinnlos gewesen. Und keine Bange, mit einer solchen Aktion kann man mir den Glauben an das Gute nicht nehmen. Ich werde weiterhin im Gemeinderat vollen Einsatz zum Wohle der Gemeinde geben – mit neuen Pneus.

Werner Schlapbach, Dürrenäsch

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