Kunstvolle Helgen, witzige «Bänke»
In Sarmenstorf traten am Güdismontag die Schnitzelbankgruppen Anonyme Fastnächtler Sarmenstorf (ASF) und die «Schnodersieche» auf.
Nach der gelungenen Hauptprobe, verbunden mit einer Antrinkete, in der Stube vom Schniderlitönu gings dem Tourneeplan folgend in die Restaurants im Dorf. Die Gruppen wurden überall gerne willkommen geheissen. Kein Wunder, war doch männiglich gespannt, was unter dem Jahr aufgegriffen, notiert und schliesslich ins Reime gefasst und als Helgen dargestellt wurde. Während die «Schnodersieche» mit 14 Bänken aufkreuzten, verfassten die Anonymen Fastnächtler deren 22. Die Aufführungen mit den kunstvollen Helgen begeisterten. Der Applaus war verdienter Lohn für die immense Vorbereitung.
Schnitzelbänke der Schnodersieche
E Wage boue esch kei Schläck ond hed so sini Tücke,
die einte schaffid, die andere luegid, do cha sech keine dröcke,
d’Zönftler chrampfid ond händ Freud a ehrem neue Chare,
nor super wär, me chönnt met dem Göppel zom Wärchstatt-Tor us fahre.
Eusi Fraue tüend am Herbstusflog de Foxtrail vo Zöri bsueche
Die eint oder andere hed scho chli Müeh ond muess de Weg go sueche
E Hotline geds för alli Lüt, wo plötzlech send elei
Grüezi, heisst’s am Telifon, si ghöred secher zum Fraueverein?
Schnitzelbänke von den Anonymen Fastnächtlern Sarmenstorf
Als Idrück vo de Fusssball-EM blibi
im Shaqiri sis Gool und di verrissne Libli
Das wär doch geil und mir dänke
me chönd die Tricot de Frauenati
schänke
Hoffentlich isch das ned für d Chatz
die Studie über de Lindeplatz
Me redet inere erschte Phase vonere
Wohlfühloase
Wohlfühloase, das tönt gwaltig –
das hämmer doch scho of de Gmeins-
verwaltig









