In 12 Wochen zur Perle geworden

Seon Die Naturschutzkommission hat ganze Arbeit geleistet. In 12 Wochen seit Anfang Februar ist der Füürweiher zu einem Biotop umgestaltet worden. Nun wurde das Projekt vorgestellt.

<em>Zufrieden mit der Umwandlung des Seoner Füürweihers:</em> Die Naturschutzkommission Seon mit André Hunziker, Andrea Hollinger, Matthias Schatzmann, Marcel Blanc sowie Victor Condrau; es fehlt Marcel Hablützel. Foto: Alfred Gassmann
<em>Zufrieden mit der Umwandlung des Seoner Füürweihers:</em> Die Naturschutzkommission Seon mit André Hunziker, Andrea Hollinger, Matthias Schatzmann, Marcel Blanc sowie Victor Condrau; es fehlt Marcel Hablützel. Foto: Alfred Gassmann

Fichten mit wenig Naturpotenzial, schattig, verlandet, eingewachsen und teilweise umgeben von einem Zaun aus Maschendraht und Beton: Von einem naturnahen Weiher am südlichen Ende des Ausserdorf-Quartiers war keine Rede mehr.

Dank einem alljährlichen Posten im Budget der Einwohnergemeinde konnte sich die Naturschutzkommission Gedanken über eine Sanierung des Füürweihers machen. Erste Überlegungen unter dem Vorsitz von Gemeinderätin Andrea Hollinger mit Marcel Blanc, Marcel Hablützel, André Hunziker und Matthias Schatzmann gehen auf zwei Jahre zurück.

Minimale Kosten

Im Niederlenzer Büro des Landschaftsarchitekten Victor Condrau reifte in Verbindung mit dem kantonalen Gewässerbeauftragten Hanspeter Lüem und der Stiftung Klas ein sinnvolles Projekt mit minimalen Kosten heran. Die Parzelle mit Umschwung wurde von einer Seonerin der Gemeinde geschenkt.

Was in 12 Wochen Arbeit entstand, überzeugt. Victor Condrau spricht zu Recht von einer Perle. Noch im Vorjahr wurden die talseitig hochgewachsenen Fichten gefällt. Das spezialisierte Kleinunternehmen renaturierte den einfliessenden Füürweiherbach und dichtete die ausgehobene Grube mit Lehm ab. Ein abgeflachtes Ufer sowie angelegte Ast- und Steinhaufen werten das Biotop auf.

Von Amphibien schon entdeckt

Dem beseitigten maroden Gerätehäuschen trauert die Naturschutzkommission nicht nach. Von den Amphibien wurde die Wasserfläche von rund 150 Quadratmeter sehr schnell entdeckt.

Die Investitionskosten von 28000 Franken teilen sich die Gemeinde mit 60 Prozent und der Kanton mit 40 Prozent auf. Zu hoffen ist, dass die Naturschutzzone fortan nicht weiter von Hunden als Pool missbraucht wird und keine Tiere ausgesetzt werden.

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