«Hoffentlich wird 2017 besser»

In Sarmenstorf startete Gemeindeammann Bruno Winkler am Neujahrsapéro mit nachdenklichen Worten ins neue Jahr.

Gemeindeammann Bruno Winkler während seiner Neujahrsrede. (ASt)
Gemeindeammann Bruno Winkler während seiner Neujahrsrede. (ASt)

Das vergangene Jahr war geprägt von Kriegen und Terroranschlägen und brachte auf der ganzen Welt viel Leid und Trauer, wie Gemeindeammann Bruno Winkler am Neujahrsapéro der Gemeinde Sarmenstorf erwähnte. Bewusst seien keine Gäste eingeladen worden, die den Neujahrsempfang musikalisch oder gesanglich umrahmt hätten. Winkler möchte die Gelegenheit nutzen und den Dialog fördern.

Dankbarkeit nicht vergessen

Gerade in der heutigen, schwierigen Zeit sei es wichtig, miteinander zu kommunizieren, auf die Leute zuzugehen und das Gespräch zu suchen. Die Meldungen, die man täglich über die verschiedenen Medien erhalte, machten Angst und stimmten nachdenklich. «Angst ist ein schlechter Begleiter», so Winkler, «aber stellen wir uns den diversen Herausforderungen, nehmen die Situation ernst mit dem nötigen Respekt, Anstand und Solidarität. Denken wir auch an die grosse Flüchtlingswelle, die Europa momentan überschwemmt. Erfreuen wir uns an kleinen Dingen, ärgern uns nicht über Banalitäten und geniessen unsere wunderbare Schweiz.» Er ermahnte zur Dankbarkeit für das Privileg, Schweizer zu sein und hier zu leben. «Unsere Probleme, verglichen mit den Menschen, die täglich auf der Flucht sind und unter den verschiedenen Gräueltaten leiden, sind hausgemacht. Wir haben noch Perspektiven, dies können Tausende Menschen von sich nicht behaupten.»

2017: Zeit für eigene Vorsätze

Winkler verzichtete auf die guten Vorsätze in der Hoffnung, dass jedermann sich über das vergangene Jahr und über 2017 seine eigenen Gedanken machen würde. Zuversicht, Glück, Nächstenliebe, Vertrauen, Humor und ein offenes Ohr sind die Schlagwörter, die er der Gemeinde mit ins neue Jahr gab.

Beim anschliessenden Apéro konnten sich die zahlreichen Besucher über das Gehörte austauschen. Wie jedes Jahr wurde in einem Wettbewerb zwei Glücklichen eine Tageskarte geschenkt. Martin Koch und Walter Schnyder dürfen sich auf die Reise machen.

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