Freischaren Seengen überlassen nichts dem Zufall

Eindrücklich: Hier wird scharf geschossen. Fotos: Alexander Studer

Eindrücklich: Hier wird scharf geschossen. Fotos: Alexander Studer

Freischaren: Die Kanonen sind bereit.

Freischaren: Die Kanonen sind bereit.

Die Freischarenkommission Seengen überlässt nichts dem Zufall. Dies hat sie beim alljährlichen Kanonenschiessen erneut bewiesen. Bei strahlendem Wetter begrüsste Stephan Büchli die Vertreter von Gemeinde und Gewerbe, ehemalige Generäle und Vertreter von Lenzburg an der Schlattwaldecke beim Seenger Musterplatz zum traditionellen Schiessen. Auch wenn das letztjährige Manöver erneut von den Kadetten gewonnen wurde, ist Büchli überzeugt, dass es am Jugendfest 2024 anders aussehen wird. Sehr viel Zuversicht und vor allem Hoffnung konnte man seinen Worten entnehmen.

Was die Freischaren sonst noch an Neuigkeiten, Strategiewechseln und anderen Überraschungen in petto hätten, konnte Büchli verständlicherweise nicht sagen. Zeit genug für die Vorbereitungen haben die Kadetten. Worte und Erklärungen, die man von den Freischaren immer wieder vor dem Manöver zu hören bekommt. Die Realität hat bis dato immer anders ausgesehen.

Nach der kurzen Begrüssung kamen die Gäste in den Genuss von rund 30 Salven der zwei gewaltigen Kanonen. Furchterregend und eindrücklich der Lärm sowie die anschliessenden Rauchschwaden. Bei einem offerierten Käse- und Fleisch-Buffet sowie lokalem Wein wurde weiter gefachsimpelt und der Grillmeister konnte ebenfalls seine Künste unter Beweis stellen.

«Wir suchen dich»

Dass das Manöver mit Kosten verbunden ist, versteht sich von selbst. Die Gemeinde beteiligt sich unter anderem jeweils daran. Mit der Aktion «Wir suchen dich» kann sich jedermann als Gönner oder Sponsor beteiligen.

Mit einem Jahresbeitrag von 40 Franken als Gönner oder 400 Franken für vier Jahre als Sponsor ist man dabei. Bei diversen Anlässen sind Gönner und Sponsoren jeweils eingeladen und man hat die Genugtuung, Geld in einen Brauch zu investieren, der hoffentlich den Seengern noch lange erhalten bleibt. Die Vorfreude aller Anwesenden war den Gesichtern abzulesen.

Bleibt zu hoffen, dass sich im Jahre 2024 wirklich alles so abspielt wie geplant – Schtärnefeufi!

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