Farbenfroher Zunftball 2024 in Sarmenstorf

Sarmenstorf Alles war bereit, der Saal in der Mehrzweckhalle bis auf den letzten Platz besetzt, es fehlte nur noch der neue Zunftmeister. Unter Trommelwirbeln erschien Salüs de Claus, begleitet von charmanten Ehrendamen, im Saal.

Auch sinnvollen Aktivismus traf man an.Foto: Alexander Studer

Auch sinnvollen Aktivismus traf man an.Foto: Alexander Studer

Die Truppe Tinitus bei der Arbeit.Foto: Alexander Studer

Die Truppe Tinitus bei der Arbeit.Foto: Alexander Studer

Ob die Wahrsagerinnen die Ergebnisse des 3. März schon kannten?Foto: Alexander Studer

Ob die Wahrsagerinnen die Ergebnisse des 3. März schon kannten?Foto: Alexander Studer

Einzug des Zunftmeisters mit charmanter Begleitung.Foto: Alexander Studer

Einzug des Zunftmeisters mit charmanter Begleitung.Foto: Alexander Studer

Majestätisch, mit allen Insignien ausgestattet schritt er zur Bühne, vorbei an geladenen Gästen aus anderen Fasnachtsregionen. Er begrüsste und bedankte sich bei allen Anwesenden und eröffnete den 58. Zunftball offiziell. Die Guggen Tinitus aus Villmergen, Opus 5614 und Heuröpfler begleiteten den Abend mit kakofonischen Tönen. Für Stimmung sorgte zwischen den einzelnen Auftritten das Duo Schneehühner, seit Jahren treue Begleiter des Zunftballs.

In und um die MZH wurde gefeiert, getrunken und gegessen. An mehreren Standorten konnten sich die Leute austoben. Der Saal füllte sich immer mehr mit Fasnächtlern, die sich als Einzelperson oder Gruppen in der Halle präsentierten, jeweils ein Sujet ausspielten, hoffend auf eine gute Prämierung oder sie hatten schlicht und einfach Spass an der ganzen Sache.

Wahrsagerin, Kläuse und Wolf der Rosenalbert oder Bauernprotest

Dem Ideenreichtum und der Fantasie der einzelnen Teilnehmer waren keine Grenzen gesetzt. Der Bauernprotest hatte auch in Sarmenstorf seine Auswirkung, die «wöchentliche Neueröffnung» des Adlers, der an Giacobbos Fredi Hinz erinnernde Albert mit Rose, Schmutzlis, Wolf und Rotkäppchen, König mit Zwergen und vieles mehr, die Vielfalt der verschiedenen Sujets war mannigfaltig. Einen Preis hätten eigentlich alle verdient, war doch der Aufwand riesengross. Der erste Preis im Einzel ging an Albert mit Rose, Paare an die schönen Kläuse und Gruppenerste wurden die Schmutzlis. Die Auftritte der Guggen sorgten für zusätzliche Stimmung, der ganze Saal stand, tanzte und bewegte sich rhythmisch zu der Musik. An der Oldie-Bar, der Cüplibar, in der Festwirtschaft in der Halle und im Barwagen hatten die Anwesenden Gelegenheit, den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Anzunehmen ist, dass für etliche Fasnachtsbegeisterte bei ihrer Heimkehr der Samstag schon ein paar Stunden alt war.

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