Fahrwangens Olympionike wurde festlich empfangen

Mit solch einem grossartigen Empfang hat Dimitri Isler nach seiner Rückkehr von den Olympischen Spielen in Pyeongchang nicht gerechnet. Begleitet von Tambourinnen begab sich Isler auf die mit etlichen Vereinsfahnen geschmückte Bühne. In seiner Paradedisziplin, Freestyle Aerials, seit 1994 an den Olympischen Spielen eine feste Grösse, ist Isler seit Jahren Weltklasse.

Trotz eines Knöchelbruchs im letzten Jahr hat er sich für die Olympischen Spiele qualifiziert. Eine Leistung, die bei diesem anspruchsvollen Sport bemerkenswert ist. Katapultieren sich doch die Athleten mit bis zu 70 km/h in bis zu 15 Meter Höhe und zeigen mit Salti und Schrauben erstaunliche Sprünge. Dass es Isler an den Olympischen Spielen bis in den Final geschafft hat, ist ein grosser Erfolg. Auch wenn er als Letzter der Finalteilnehmer klassiert wurde und ihn dies ein wenig ärgerte; die Leistung ist hervorragend. Für ihn war die erste Teilnahme an einem solch grossen Anlass ein überwältigendes Erlebnis. An den kommenden Weltmeisterschaften in Spanien möchte Isler noch einen draufsetzen und einen Sprung mit fünffacher Drehung zeigen.

Bis jetzt ist der dreifache Salto mit vierfacher Schraube sein Paradesprung. Aber wie er betonte: «Die Konkurrenz schläft nicht.» Sichtlich gerührt zeigte sich Isler ob des grandiosen Empfangs in der vollbesetzten Mehrzweckhalle. Die Meitlivereinigung liess ihn im eigens mitgebrachten Männerfangnetz hochleben. Der immer wiederkehrende Applaus und die mehreren «La-Ola-Wellen» liessen ihn das Finalresultat vergessen. Die Gemeinde Fahrwangen kann stolz sein auf ihren Spitzensportler. (Alexander Studer)

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