Endlich gehts mit dem Werkhof los

Mit dem Spatenstich erfolgte der symbolische Startschuss für den neuen Meisterschwander Werkhof. Das Projekt an der Südzufahrt wird 4,5 Millionen Franken kosten.

Symbolischer Start: Bauamtsmitarbeiter, Architekt und der vollzählige Gemeinderat am Spatenstich des neuen Meisterschwander Werkhofes im Gebiet Basmätteli. Foto: Fritz Thut
Symbolischer Start: Bauamtsmitarbeiter, Architekt und der vollzählige Gemeinderat am Spatenstich des neuen Meisterschwander Werkhofes im Gebiet Basmätteli. Foto: Fritz Thut

Alleine die Tatsache, dass am Dienstag nach Pfingsten der vollständige Gemeinderat mitten am Morgen anwesend war, zeigt die Bedeutung, die die Dorfregierung diesem Projekt beimisst: Der Werkhof im Gebiet Basmätteli fasst künftig die nun im ganzen Dorfgebiet verstreuten Standorte des Bauamts zentral zusammen.

Gemeindepräsident Ueli Haller zeigte sich in seiner kurzen Ansprache hoch erfreut, dass es «nun endlich losgeht». Das Projekt Zentraler Werkhof beschäftige den Gemeinderat, seit er diesem angehöre – und dies sind immerhin schon bald zwölf Jahre. Zuerst war das Gebäude auf dem Hüetli-Areal in unmittelbarer Nähe des damaligen Gemeindehauses vorgesehen. Doch die zentrale Lage inmitten von Wohngebieten erwies sich als nicht ideal; «Nachbarn machten Druck», wie sich Haller ausdrückte.

Exponierte Lage

Als Alternative wurde das Gebiet Basmätteli an der Südzufahrt der Gemeinde gewählt. Dieses Areal hatte den Nachteil, dass man es zuerst von der Landwirtschafts- in die Gewerbezone umteilen musste. Durch die exponierte Lage wollte die Gemeinde keinen nüchternen Zweckbau hinstellen, sondern richtete einen Architekturwettbewerb aus, an dem sich 52 Büros beteiligten.

Siegreich blieb das Projekt «Ensemble» des Architekturbüros Aeschlimann Hasler Partner. Man habe den Gebäudeteil entlang der Hauptstrasse durch Aufteilung in drei Kuben gestaltet, so Architekt Thomas Hasler: «Auf dem Betonfundament stehen ausschliesslich Holzkonstruktionen.»

Nach der langen Vorbereitung geht es nun zügig vorwärts. Bis Weihnachten soll der Rohbau fertig sein und: «Wenn alles glatt läuft, feiern wir in einem Jahr Einweihung», so Ueli Haller.

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