Einzigartige Projekte und Recherchen

Interessantes und Spannendes wurde an der Kreisschule Oberes Seetal (KSOS) in Fahrwangen gezeigt. Schülerinnen und Schüler stellten ihre Projektarbeiten vor.

Es fliegt: Segelflugzeug von Lara.

Es fliegt: Segelflugzeug von Lara.

Lecker: Rezepte aus Simons Küche.

Lecker: Rezepte aus Simons Küche.

Mystisch: Hannes und die nordischen Götter. Fotos: Alexander Studer

Mystisch: Hannes und die nordischen Götter. Fotos: Alexander Studer

Süss: Tamaras Marzipanfiguren.

Süss: Tamaras Marzipanfiguren.

Wie Stefan Peterhans, einer der drei begleitenden Lehrpersonen, ausführte, ist «Projekte und Recherchen» ein neues Fach im heutigen Lehrplan, das im Moment noch freiwillig besucht werden kann. Später wird es zum Pflichtfach ernannt. Die Arbeiten werden bewertet und sind Bestandteil des Abschlusszeugnisses, jedoch nicht promotionswirksam. Im Abschlussjahr der Real- und Sekundarschule als Wahlpflichtfach respektive als Wahlfach in der Bezirksschule kann das neue Fach belegt werden. Ziel ist es, die Jungen und Mädchen im projektartigen Arbeiten zu schulen. Losgelöst von den Schulfächern bestimmen sie die Durchführung nach eigenem Ermessen.

30 Schülerinnen und Schüler aus Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf zeigten ihre Arbeiten einem breiten Publikum. Alleine, zu zweit oder zu dritt fertigten sie ihre Objekte an und standen den Besuchern Red und Antwort.

Vom Marzipan über das Malen zur Fertigstellung eines Snowboards war alles vorhanden. Der Fantasie der Buben und Mädchen waren keine Grenzen gesetzt. Da waren die von Tamara kunstvoll hergestellten Figuren aus Marzipan, das von Lara mit Solarstrom und Batterie betriebene Segelflugzeug und das von David, Robin und Jan angefertigte Snowboard, für das sie ungefähr 150 Stunden aufwenden mussten.

Marco und Remo bauten mit einer Bauanleitung aus dem Internet einen Roboter. Simon stellte sein selbst gemachtes Buch mit 34 Rezepten vor und offerierte Kostproben. Ein Dessertbuch von Alina und Michelle konnte man ebenso bestaunen. Hannes zeigte die Entstehung der Welt aus der Sicht der nordischen Götter und Sagen. Manga zeichnen, 3D-Modelle von Sarmenstorf, Projekt Rambo und verschiedene Maltechniken konnten besichtigt werden.

Enorm, was die Jungen und Mädchen geleistet haben, nicht nur die Arbeit am Projekt war aufwendig, auch die jeweilige ausführliche Dokumentation ihrer Objekte beanspruchte sehr viel Zeit. Interessant waren die Diskussionen mit den Jungen und Mädchen. Sie präsentierten ihre Arbeiten in einer professionellen Art und Weise, als hätten sie nie etwas anderes getan. Das Lob der Lehrerschaft und der Besucher war redlich verdient.

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