Ein Vierteljahrhundert Leiter des Gemeindewerks

Mit einer kleinen Feier beging die Gemeinde Seengen das 25-Jahr-Dienstjubiläum von Alex Siegrist, dem Leiter des Gemeindewerks.

Anstossen auf das Dienstjubiläum: Gemeindeammann Jörg Bruder und Alex Siegrist, seit 25 Jahren Leiter des Gemeindewerks Seengen. Foto: Fritz Thut
Anstossen auf das Dienstjubiläum: Gemeindeammann Jörg Bruder und Alex Siegrist, seit 25 Jahren Leiter des Gemeindewerks Seengen. Foto: Fritz Thut

An den ersten Arbeitstag, den 3. August 1992, erinnert sich Alex Siegrist noch genau: «Die Infrastruktur der Bundesfeier auf dem Eichberg musste demontiert werden.» So gesehen, hat sich nicht viel geändert während der Amtszeit des Seenger Gemeindewerk-Leiters, denn die Arbeiten im Nachgang zum Geburtstag der Eidgenossenschaft sind geblieben.

Dazu gehört auch nach einem Vierteljahrhundert im Dienste der Gemeinde das Herunterholen der Festbeflaggung des Dorfes. Doch: «Waren es damals etwa 60 Fahnen, die auf- und abgehängt werden mussten, sind es heute wohl über 90», zieht Alex Siegrist einen Vergleich.

Diese Zunahme ist typisch für die Aufgaben des Seenger Gemeindewerks, die parallel zur teilweise stürmischen Entwicklung des Dorfes massiv zugenommen haben. «Du hast die Gemeinde in einer interessanten Zeit begleitet», sagte Gemeindeammann Jörg Bruder am Gratulations-Apéro.

Die Gemeinde wächst und die Aufgaben des Gemeindewerks mit ihnen. Siegrist ist froh, dass die Personaldotation parallel verlief: Waren bei Amtsantritt drei Personen beim Gemeindewerk, sind heute deren fünf. Und auch die mechanische Unterstützung ist gewachsen: «Wir brauchen die Maschinen, um überhaupt effizient arbeiten zu können», sagt Siegrist.

An seiner Arbeit schätzt der Seenger Gemeindewerk-Leiter die Vielseitigkeit. Ein spezielles Augenmerk legt man hier auf den See: Im Sommer sorgen die zahlreichen Besucher für zusätzlichen Aufwand. Die spezielle Lage bedingt auch im Winter für spezielle Aufgaben: Alex Siegrist mag sich eine Seegfrörni während seiner Amtszeit erinnern.

Nicht nur die Jahreszeiten, auch tägliche Überraschungen geben den Arbeitsplan vor. «Der am Freitag für die nächste Woche erstellte Plan ist oft schon am Sonntag Makulatur.» Gefordert ist da grösstmögliche Flexibilität. Da ist sich «der Chef» am Morgen seines Dienstjubiläums nicht zu schade, auf die Kehrichttour zu gehen.

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