Ein Saal, der ausstrahlen soll
Boniswil entscheidet an der «Gmeind» vom 28. November über zwei Verpflichtungskredite, um den Saalbau zu erneuern. Auf viel Wünschenswertes wurde verzichtet. Dennoch soll der Saal ausstrahlen.

Der Boniswiler Saalbau wird 2018 vierzig Jahre alt. Nun benötigt der Raum eine erstmalige Erneuerung. Seit 1978 wurden zwar fünf punktuelle Investitionen in der Höhe von insgesamt knapp 900000 Franken getätigt. Der Gemeinderat nennt den Belag des Parkettbodens, die Fenster auf der Nordseite, das Dach, die Aussenfassaden, die Wärmedämmung im Dachstock und die Saallüftung. Bei diesen Punkten besteht derzeit kein Handlungsbedarf. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Dorfvereine und dem beigezogenen Architekten Felix Spuler hat sich intensiv mit den notwendigen Massnahmen auseinandergesetzt.
«Die Gruppe hat den Ist-Zustand erfasst, sich vergleichbare Objekte angeschaut und schliesslich Varianten erarbeitet», hält der Gemeinderat in der Einladung zur Gemeindeversammlung fest. Auf viel Wünschenswertes oder gar Luxus wurde verzichtet. Im Fokus blieben zweckmässige und unerlässliche Massnahmen. Die Arbeitsgruppe machte eine breite Auslegeordnung. Sie reichte von einer reinen Pinselsanierung bis hin zu Abbruch mit Ersatzneubau.
Freundlicher und leichter nutzbar
Der Gemeinderat legt zwei Anträge vor, nämlich einen Kredit von 579000 Franken für die Sanierung des Saales und einen Kredit von 80000 Franken für neue Tische und Stühle. Aus Kostengründen wurde darauf verzichtet, die Küche nach oben zu zügeln. Der Saal soll multimedial genutzt werden können und insbesondere das Foyer wird spürbar heller und freundlicher daherkommen.
Umfassend renoviert wird die Galerie. Der Aufgang wird neu vom Saal her erfolgen. Das neue Konzept mit mehreren mobilen Gerätschaften ermöglicht eine flexiblere Nutzung von Office und Küche. Erteilt die Gemeindeversammlung grünes Licht, ist vorgesehen, die Sanierungsarbeiten grösstenteils während den Sommerferien 2018 auszuführen.



