Diverse Dorf-Probleme diskutiert

Auch wenn der Besuch um einiges grösser war als beim ersten Mal, hat es bei der Beteiligung am Sarmenstorfer Gemeinderats-Stammtisch immer noch viel Luft nach oben.

Austausch mit dem Bürger: Zweite Auflage von «Gemeinderat am Stammtisch» in Sarmenstorf. Foto: Alexander Studer
Austausch mit dem Bürger: Zweite Auflage von «Gemeinderat am Stammtisch» in Sarmenstorf. Foto: Alexander Studer

Zum zweiten Mal hatten die Sarmenstorfer Gelegenheit, mit dem Gemeinderat über verschiedene Anliegen, Probleme und andere Themen, die ihnen wichtig erschienen, im Restaurant Post zu diskutieren. Gemeindeammann Bruno Winkler und seine Ratskollegen Lucia Ambühl, Meinrad Baur und Matthias Baur beantworteten die Fragen und gaben einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Gemeinde.

Dass der Schulstandort der Bez ein wichtiges Thema sein würde, versteht sich von selbst. Leider konnten die Räte noch keine abschliessende Antwort auf diese Frage geben. Der Entscheid des Kantons soll aber noch im Oktober fallen. Welches die Auswirkungen einer negativen Antwort sein würden, darüber konnte und wollte man sich nicht festlegen.

Ebenso war die Verbindungstrasse Rügel ein Thema. Seite Sarmenstorf sei man im Zeitplan, die Verzögerung liegt bei der Gemeinde Seengen. Ob eine fristgerechte Öffnung möglich sei, wird zum jetzigen Zeitpunkt als fraglich angesehen. Betont wurde, dass das Lastwagenverbot über den Rügel bestehen bleibt.

Steuerfuss geht auf 97 Prozent

Der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss auf 97 Prozent zu senken. Zudem wird das Gemeindehaus umgebaut. Die Kosten für die Isolation, die Hülle und neue Büroräume belaufen sich auf rund 740000 Franken. Dies ist unter anderem vonnöten, da Sarmenstorf die Finanzen und Steuern von Uezwil übernimmt.

Die Parkplatzproblematik wird an der Wintergemeinde diskutiert. Dass die Situation nicht zufriedenstellend ist, ist kein Geheimnis. Vorschläge und Ideen zur Verbesserung bei der Kirche, beim Fussballplatz und auch beim Lindenplatz werden an der Wintergemeinde den Einwohnern aufgezeigt.

Keine Parkplätze mehr unter den Linden war ganz klar die Meinung der Behörde. In diesem Zusammenhang wird auch die Verbesserung der Marktstrasse zwischen Kreisel und Kirche erwähnt. Die Sanierungen der Leitungen Wasser, Abwasser werden ein Thema in der nächsten Amtsperiode sein.

In einer lockeren Atmosphäre fand dieser zweite Anlass statt und man erhofft sich in Zukunft noch ein paar Besucher mehr.

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