Dialog und Grillwürste mit dem Rat

Reges Interesse beim Anlass «De Gmeindrot bi de Lüt» in Seengen. Vorgängig stand ein Besuch der historischen Hammerschmiede auf dem Programm.

Lockerer Austausch mit der Bevölkerung: Gemeinderätin Regula Hechler (mit Brille) bei «De Gmeindrot bi de Lüt» in Seengen. Foto: Alexander Studer
Lockerer Austausch mit der Bevölkerung: Gemeinderätin Regula Hechler (mit Brille) bei «De Gmeindrot bi de Lüt» in Seengen. Foto: Alexander Studer

Eine grosse Anzahl Einwohner konnte Gemeindeammann Jörg Bruder am Info-Anlass «De Gmeindrot bi de Lüt» bei der Rudolf Sandmeier AG begrüssen. Nach dem Besuch der Hammerschmiede wurden zuerst der Hunger und Durst gestillt. Offeriert von der Gemeinde, servierten die Gemeinderäte Grillwürste mit Brot und diverse Getränke.

Warten auf Bezirksschul-Entscheid

Nach der Stärkung stellte Gemeindeammann Bruder seine Gemeinderatskollegen vor. Mit Ausnahme von Dieter Gugelmann, leider unabkömmlich, mischten sich Regula Hechler, Thomas Lindenmann, Gianni Asquini und Jörg Bruder unter die anwesenden Gäste. Ebenfalls erwähnte Bruder den Neugewählten Eli Wengenmaier und hiess ihn herzlich willkommen. Das fünfte Gemeinderatsmitglied wird zu einem späteren Zeitpunkt gewählt.

Vorab erklärte Bruder, dass das Thema des Standortes der Bezirksschule nicht diskutiert werden könne, da der Entscheid erst gegen Jahresende fallen wird. Welcher der drei Standorte Fahrwangen, Seengen oder Seon geschlossen wird, ist im Moment noch offen, erklärte Bruder.

Steuerfuss sinkt auf 77 Prozent

Die Seenger konnten erfahren, dass nächstes Jahr der Steuerfuss, unter Vorbehalt, auf 77 Prozent sinken würde. In der langfristigen Planung, mit gleichbleibendem Steuersatz, sind in den nächsten Jahren Investitionen von 20 Millionen Franken vorgesehen.

Erfreut nahmen die Anwesenden zur Kenntnis, dass im Seniorenzentrum Anfang Oktober die ersten Bewohner einziehen werden.

Wie sich der Ausbau Rügelstrasse zwischen Seengen und Sarmenstorf entwickelt, war ein weiteres Thema. Auch vernahm man, dass trotz veränderter Situation immer noch etliche Bauvorhaben am Laufen seien, das heisst, es wird immer noch gebaut.

Asylanten und Feuerwehr

Wie es weitergeht mit den Asylanten, war ebenfalls von grossem Interesse. Anfang 2018 werden diese von der Zivilschutzanlage auf zwei Wohnungen in Seengen verteilt.

Ob ein Zusammenschluss mit der Feuerwehr anderer Gemeinden ein Thema sei, wurde gefragt. Im Moment nicht, was aber nicht heisst, dass es nie zu einer Fusion kommen könnte.

Die Bevölkerung nutzte diesen Anlass und zeigte sich äusserst interessiert im Gespräch mit den Gemeinderatsvertretern. Es zeigt sich, dass «De Gmeindrot bi de Lüt» in Seengen angekommen ist.

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