Diakon Christoph Heldner verlässt das Seetal

Diakon Christoph Heldner, Gemeindeleiter der Pfarrei Bruder Klaus Meisterschwanden-Fahrwangen-Seengen, hat auf den 30. Juni 2018 seine Demission eingereicht. Bischof Felix Gmür hat den Rücktritt angenommen.

Hört Mitte 2018 auf: Diakon Christoph Heldner. Foto: zvg
Hört Mitte 2018 auf: Diakon Christoph Heldner. Foto: zvg

Christoph Heldner wirkte seit dem 1. Februar 2004 als Gemeindeleiter der katholischen Pfarrei Bruder Klaus Meisterschwanden-Fahrwangen-Seengen. Der bald 62-Jährige möchte sich nun nach 14 Jahren von der Verantwortung für die Pfarrei loslösen. Bischof Felix Gmür hat seine Bitte angehört und ist bereit, ihn von seiner Aufgabe zu entbinden.

Das Datum des Abschiedsgottesdienstes ist noch nicht festgelegt. Es hängt damit zusammen, wie die Nachfolge geregelt werden kann. «Ich lasse die Pfarrei nicht im Stich», erklärt Christoph Heldner, der eine nahtlose Amtsübergabe sucht. Der Demissionär wird sich nach Weggis zurückziehen. Er, stark vernetzt, liebt den Kanton Aargau. «Ich möchte in den kommenden Jahren auf Anfragen hin Pfarreien aushilfsweise zur Verfügung stehen, und zwar als Seelsorger», erklärt Heldner. Des «Bürokrams» und der zurzeit intensiven Arbeit am Bildschirm ist Heldner überdrüssig. Er sucht wieder vermehrt die Menschen und die Dienste an ihnen.

Zurück bleiben starke Spuren

«Am heutigen Wirkungsort lässt man den feinen Menschen und allseits beliebten Seelsorger nicht gerne ziehen», so Massimiliano D’Amore, Präsident der Kirchenpflege. Doch seine persönliche Entscheidung wird verstanden. Laut D’Amore lässt er in der Pfarrei markante Spuren zurück, und er hat zum Aufbau des Lebens im Glauben nach besten Kräften beigetragen.

In der Pfarrei leben über 2300 katholische Christen. Jeweils eine gut besetzte Kirche an den Anlässen zeugt von seinem segensreichen Wirken.

Christoph Heldner wurde am 19. September 2010 in Solothurn zum Diakon geweiht. In der Pfarrei Ruswil St. Mauritius diente er vier Jahre als Pastoralassistent und der Pfarrei St. Blasius Ehrendingen stand er 12 Jahre als Gemeindeleiter vor. Die Suche nach einem Nachfolger im Seetal läuft an.

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