Das Juraschulhaus ist eingeweiht

Pünktlich zum Schuljahresbeginn ist im erweiterten Primarschulhaus in Rupperswil Leben eingekehrt. Am Samstag wurde der Erweiterungsbau eingeweiht.

Und Schnitt: Schulpflegepräsident Fritz Kummer, Gemeindeammann Rudolf Hediger, Architekt Patrick Schmid und Regierungsrat Alex Hürzeler durchschneiden das symbolische Band.

Und Schnitt: Schulpflegepräsident Fritz Kummer, Gemeindeammann Rudolf Hediger, Architekt Patrick Schmid und Regierungsrat Alex Hürzeler durchschneiden das symbolische Band.

Die Primarschülerinnen und Primarschüler liessen zur Schulhauseinweihung die Ballone steigen. Fotos: Melanie Solloso

Die Primarschülerinnen und Primarschüler liessen zur Schulhauseinweihung die Ballone steigen. Fotos: Melanie Solloso

«Das Gebäude sieht so aus, als hätte es immer schon so dagestanden», meinte Regierungsrat Alex Hürzeler, Vorsteher des Departements Bildung, Kultur und Sport, in seiner Festrede zur Einweihung des Juraschulhauses in Rupperswil am Samstag. Und es sei schön, dass die Rupperswiler so gut zu ihrer Schule schauten, lobte Hürzeler die Dorfbevölkerung, bevor er von Gemeinderätin Mirjam Tinner ein Schulhaus aus Schokolade überreicht bekam.

Seit Anfang Schuljahr ergänzt ein neuer Primarschulhausteil die beiden alten Gebäudeteile aus den 50er- und 70er-Jahren. Nun hat es laut Schulleiter Martin Bolli «endlich wieder genug Platz» für die derzeit rund 370 schulpflichtigen Primarschulkinder. Entstanden ist nicht etwa ein neues Schulhaus neben dem alten, sondern ein in sich harmonisch verbundener Schulkomplex in Hufeisenform. Der von Schülern und Lehrern sehnsüchtig erwartete Erweiterungsbau wurde am Samstag mit einem symbolischen Banddurchschnitt den Schülern und der Lehrerschaft übergeben.

Ein Ort mit Charakter für 14,5 Mio.

Auch Gemeindeammann Rudolf Hediger wandte sich in seiner Rede an die Dorfbevölkerung, die zahlreich erschienen war. «Ohne die Rupperswiler hätten der Umbau und die Erweiterung des Juraschulhauses nicht realisiert werden können», erinnerte der Gemeindeammann.

Die Rupperswiler beschieden dem Gemeinderat 2012 mit einem «Nein» zur Auflösung der Kreisschule Lotten, dass sie die Schule im Dorf behalten möchten. Damit folgte eine Trilogie von Schulhausbauten. Die Rupperswiler sagten «Ja» zu insgesamt 22,1 Mio. Franken an Investitionen in die Schule im Dorf. Der Umbau und die Erweiterung des Juraschulhauses inklusive Projektierung kostete 14,5 Mio. Franken. «Entstanden ist ein Ort mit Charakter», befand Patrick Schmid vom ausführenden Architekturbüro Schmid Schärer.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Canny Brass Band und einem Schülerchor. Die Primarschülerinnen und Primarschüler adaptierten «Das alte Haus von Rocky Tocky» zur Belustigung des Publikums zum «Neuen Haus von Ruppi».

Geführt oder auf eigene Faust konnte man im Anschluss an die Festreden das Juraschulhaus erkunden. Zu entdecken gab es neun neue Klassenzimmer, ein Lehrerzimmer, diverse Gruppenräume und Spezialräume für die Oberstufe.

Im Innenhof, dem neuen Herz des Schulhauses, konnte sich die Dorfbevölkerung nach dem offiziellen Festakt an acht verschiedenen Essensständen stärken.

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