Das «Bad» erhält ein neues Gesicht

Die intensive Bautätigkeit in Seengen macht auch vor historischer Bausubstanz nicht Halt: Bei der Überbauung «am Badweg» erfolgte der Spatenstich.

Symbolischer Start: Bauherren-Vertreter und Wohnungskäufer beim Spatenstich zur Überbauung «am Badweg» in Seengen. Foto: Fritz Thut
Symbolischer Start: Bauherren-Vertreter und Wohnungskäufer beim Spatenstich zur Überbauung «am Badweg» in Seengen. Foto: Fritz Thut

Zum symbolischen Baustart der Wohnüberbauung «am Badweg» in Seengen griffen Vertreter der Bauherrschaft, der Totalunternehmerin Steiner AG, des Planungsteams und bereits feststehende Käufer letzten Freitag bei einsetzendem Schneesturm zum Spaten.

In unmittelbarer Seenähe, am Zugangsweg zur Brestenberg-Badi, werden durch den Umbau eines rund 250 Jahre alten Gebäudes und den Neubau einer Ergänzung 14 Wohnungen und zahlreiche Nebenräume wie beispielsweise sieben Ateliers erstellt.

Der Spatenstich sei zwar eine symbolische Handlung, so Daniel Björk, der zuständige Projektleiter der Steiner AG, doch soll das Wetter an diesem Anlass nicht prädizierend für den Bauverlauf sein. Entlang der Brestenbergstrasse werden zunächst Bohrpfähle zur Stabilität ausgehoben. «Der Aushub soll im nächsten März fertig sein.»

Danach geht es Schlag auf Schlag: Im nächsten Herbst, so hofft man, ist die Bauhülle dicht, der Innenausbau folgt. Der Bezug der Wohnungen ist im dritten Quartal 2019 vorgesehen. Die Realisierung soll weniger lang dauern als die Planung. «Wir haben mit unserer Arbeit vor viereinhalb Jahren angefangen», so Architekt André Steinegger: «Ich bin zuversichtlich, dass die Bauphase kürzer ist.»

Bad, Wirtshaus, Strohmanufaktur

Zum neuen Baukomplex gehörte einst eine Badeanstalt, weshalb im Dorf lediglich vom «Bad» die Rede ist. Eine der ältesten der früher viel zahlreicheren Gaststätten in der Gemeinde, das Wirtshaus zum Schützen, war ebenfalls hier. Über Jahre gab es zudem eine Strohmanufaktur.

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