Bestes Wasser im Hobacker nutzen

Brunnenstube Hobacker: Brunnenmeister Hanspeter Wyss bei einem Kontrollblick. Foto: Alfred Gassmann
Brunnenstube Hobacker: Brunnenmeister Hanspeter Wyss bei einem Kontrollblick. Foto: Alfred Gassmann

Der Gemeinderat Birrwil beantragt der Gemeindeversammlung vom 19. Mai einen Verpflichtungskredit von brutto 655000 Franken, um das Quellwasser im Hobacker in das Versorgungsnetz integrieren zu können. Das frei abfliessende und ungenutzte Wasser weist beste Qualität auf und würde mithelfen, die Versorgung für das gesamte Dorf zu sichern.

Diese Absicht bestand schon lange. Seit das Generelle Wasserversorgungsprojekt GWP vorliegt, ist die Notwendigkeit ausgewiesen. Hinzu kommt das Bevölkerungswachstum. Nach der relativ grossen Bautätigkeit in den Jahren 2013 bis 2015 wohnen in Birrwil bereits rund 1200 Einwohner. Der Gemeinderat erteilte daher dem Ingenieurbüro K. Lienhard AG, Buchs-Aarau, den Auftrag, ein Bauprojekt samt Kostenvoranschlag zu erarbeiten.

«Damit die Quellen 3 und 4 in die Wasserversorgung integriert werden können, ist eine neue Ableitung ab der Brunnenstube Hobacker bis zur Niederzone notwendig», lässt sich der Einladung zur bevorstehenden Gemeindeversammlung entnehmen. Notwendig ist eine Leitung von 385 Metern Länge. Der Anschluss an das bestehende Netz ist in der Oberen Wanne geplant. Gleichzeitig wird die Hochzonenleitung ersetzt. Während die Quelle 3 nicht zu sanieren ist, wird die Quelle 4 zu einem späteren Zeitpunkt neu gefasst. Insgesamt kommen die baulichen Massnahmen auf 572000 Franken zu stehen und werden der Wasserkasse belastet. Gleichzeitig werden die Grabarbeiten genutzt, um die Strassenbeleuchtung in der Hobackerstrasse zu ergänzen. Projektleiter Samuel Ammann hat diese Investition zulasten der Einwohnergemeinde mit 83000 Franken ermittelt. Dank der Synergien lassen sich rund 13000 Franken einsparen.

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