Auszeichnung für 96,5 Prozent Schweizer Holz

<em>Übergabe:</em> Gemeindepräsident Ueli Haller erhält von Hansbeat Reusser vom Branchenverband Lignum die Auszeichnung «Herkunftszeichen Schweizer Holz». Foto: tf
<em>Übergabe:</em> Gemeindepräsident Ueli Haller erhält von Hansbeat Reusser vom Branchenverband Lignum die Auszeichnung «Herkunftszeichen Schweizer Holz». Foto: tf

Meisterschwanden Der neue Werkhof der Gemeinde Meisterschwanden wurde im Juni mit ziemlichem Pomp eingeweiht – bereits war er wieder Schauplatz einer Feier: Gemeindepräsident Ueli Haller konnte die Auszeichnung «Herkunftszeichen Schweizer Holz» des Branchenverbandes «Lignum, Holzwirtschaft Schweiz» entgegennehmen.

Gemäss Haller verbaute man bei diesem «schönen Objekt» bewusst Schweizer Holz. Dieses müsse sich in einem «harten Markt» behaupten, doch «uns ist wichtig, dass die Gemeinde bei der Verwendung dieses nachhaltigen Werkstoffs ein Vorbild ist», so Haller.

Im Meisterschwander Werkhof, der am südlichen Ortseingang ein markantes architektonisches Zeichen setzt, wurden 280 Kubikmeter Holz verbaut. Davon stammen 96,5 Prozent aus Schweizer Wäldern. «Holz ist ein gutes Material», hielt Architekt Thomas Hasler an der Übergabefeier fest. Er setzte Holz als Tragwerk und als Fassade ein.

Hansbeat Reusser, der als Präsident von Lignum Zürich die Auszeichnungsplakette übergab, lobte den Materialentscheid der Gemeinde Meisterschwanden als Bauherr, obwohl die Beschaffung, etwa von Platten, während der Bauzeit nicht immer einfach war. «Mit der Verwendung von Schweizer Holz trägt man zur Gesunderhaltung der Schweizer Wälder und der nachfolgenden holzverarbeitenden Betriebe bei», so Reusser. (tf)

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