An der Häsigasse fehlen noch die Blut-Buchen

In Beinwil am See sind in der Häsigasse die Bauarbeiter und die Baumaschinen abgezogen. Die Strasse ist saniert. Als Sahnehäubchen müssen noch die sechs Blut-Buchen eingepflanzt werden.

Mutig und ortsbildgerecht: Die Häsigasse mit Gehweg, Mehrzweckstreifen und Fahrbahn. Foto: Alfred Gassmann
Mutig und ortsbildgerecht: Die Häsigasse mit Gehweg, Mehrzweckstreifen und Fahrbahn. Foto: Alfred Gassmann

Beinwil am See wollte sich für den Hallwilerseelauf am 14. Oktober wie immer von der schönsten Seite zeigen. Dieses Jahr auch mit der sanierten Häsigasse und der Bepflanzung im Mehrzweckstreifen. Die Pflanzgruben sind ausgehoben. Doch nun sollen die Blut-Buchen erst in der zweiten Hälfte November eingepflanzt werden.

Um Unfälle zu vermeiden, sind die Pflanzgruben jedoch mit Brettern abgedeckt, dies auch, weil die Häsigasse als Startraum für die Läufer am Hallwilerseelauf diente.

Die 114 Meter lange Strasse zwischen dem «Löwen»-Kreisel und dem Gemeindehaus präsentiert sich ortsbildgerecht saniert: unkonventionell, jedoch alle Anforderungen erfüllend. Mit Bauen wurde Anfang April begonnen. Die Bauarbeiter legten sich wacker ins Zeug. Weit früher als geplant, auch dank dem vorteilhaften Wetter, konnte die Gasse bereits Ende August für den Verkehr wieder freigegeben werden. Die gesprochenen Baukosten von 1,05 Millionen Franken, inbegriffen der Ersatz der diversen Werkleitungen, werden nicht überschritten.

Aufenthaltsqualität gesteigert

«Das Dorfzentrum wird aufgewertet», erklärt Gemeinderat Christoph Giger zufrieden. Füglich darf von einem Gemeinschaftswerk gesprochen werden. Die Anwohner durften Ideen einbringen und eine Projektgruppe hat die Arbeit inhaltlich begleitet. Die Häsigasse erlaubt den Gegenverkehr und zum Ausweichen dient der gepflästerte Mehrzweckstreifen. Die Fahrbahnbreite von 4,4 Metern unterstützt die Zone «Tempo 30» und mit dem Gehweg, den Blut-Buchen, die zu Säulen geschnitten werden, den gepflästerten Flächen und der ortsbildgerechten Beleuchtung ist eine hohe Aufenthaltsqualität geschaffen worden.

Gemeinderat Christoph Giger schwebt vor, diese historische Gasse für einen Markt zu nutzen. Er hofft auf die Initiative der Bevölkerung und des Gewerbes. Der Gemeinderat lässt sich gerne überraschen.

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