58 neue Wohnungen geplant

Fahrwangen Die unüberbauten Flächen im Helgenhüsli und am Richtplatz bleiben nicht grün. Der Gestaltungsplan zeigt auf, wie die sechs Grundstücke mit 13 modernen Gebäuden überbaut werden sollen.

<em>Zukünftig wohnen statt weiden:</em> Die Areale Helgenhüsli und am Richtplatz in Fahrwangen sollen überbaut werden. Foto: Alfred Gassmann
<em>Zukünftig wohnen statt weiden:</em> Die Areale Helgenhüsli und am Richtplatz in Fahrwangen sollen überbaut werden. Foto: Alfred Gassmann

Im Luzerner Architekturbüro Florian Felder wurde seit 2017 studiert, gerechnet, entworfen, und gezeichnet. Dies im Auftrag der zwei Eigentümer der sechs Grundstücke im Helgenhüsli und am Richtplatz unweit des Dorfkerns Fahrwangen in Richtung Aesch. Das Richtprojekt auf einer Fläche von 1,16 Hektaren soll als Basis dienen für den erforderlichen Gestaltungsplan. Denn die sechs Grundstücke im Helgenhüsli und am Richtplatz gelten als nicht baureif und sind mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Das Planwerk hat vom 12. April bis zum 13. Mai öffentlich aufgelegen. Im gleichen Atemzug wurde der Erschliessungsplan Bühlmatten aus dem Jahre 1987 an zwei Stellen geringfügig angepasst.

Einwendungen eingetroffen

Das Planungsbüro hat sich spürbar intensiv mit der Umgebung und dem zum Dorfkern hin leicht abfallenden Terrain auseinandergesetzt. Allein der Planungsbericht umfasst 40 Seiten. Entwickelt wurden 13 Gebäude mit 58 Wohnungen, vornehmlich in Holz und nach Süden ausgerichtet.

Geplant ist ein Mix von Kleinwohnungen bis hin zu Familienwohnungen, allesamt lichtdurchflutet mit hellen Räumen. Der Gestaltungsplan lässt bewusst Spielraum in der Umsetzung. Im Planungsbericht werden die zulässigen Abweichungen von den Regelbauvorschriften umschrieben. Um Volumen zu sparen, wurden flach geneigte Dächer oder Flachdächer entworfen.

Das alte Bauernhaus am Helgenhüsliweg wird abgebrochen. Die verkehrsmässige Erschliessung erfolgt über den Richtplatzweg und den Helgenhüsliweg. Ab dem Helgenhüsliweg werden auch die beiden Einstellhallen mit 84 respektive 26 Einstellplätzen erschlossen. Nicht vergessen wurden die Fussgänger. Einheimische Bäume und Sträucher werden das neue Quartier durchgrünen.

Gestaltet werden möglichst viele Sickerflächen. Der Spagat zwischen verdichtetem Wohnen und Freiräumen liess sich finden. Im weiteren Vorgehen muss sich der Gemeinderat mit den Einwendungen befassen. Laut Gemeindeschreiberin Christine Gottermann liegen solche vor.

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