Zweimal wird Wald gerodet

Staufen Gleich an zwei Stellen in Staufen beginnen in den nächsten Wochen Rodungen: am Hang der Kiesgrube Buech-Steinacher und am Staufberg beim Reservoir.

<em>«Diese Bäume kommen weg»:</em> Marcel Zurbuchen, Revierleiter der Forstdienste Lenzia, beim Staufner Reservoir. Foto: Fritz Thut

<em>«Diese Bäume kommen weg»:</em> Marcel Zurbuchen, Revierleiter der Forstdienste Lenzia, beim Staufner Reservoir. Foto: Fritz Thut

<em>Werden gerodet:</em> Die Bäume am Hang der Kiesgrube Buech-Steinacher in Staufen. Foto: zvg

<em>Werden gerodet:</em> Die Bäume am Hang der Kiesgrube Buech-Steinacher in Staufen. Foto: zvg

Frank Haemmerli, der Leiter der Forstdienste Lenzia, die in total fünf Gemeinden tätig sind, ist für Transparenz: «Wenn wir vorgängig über geplante Rodungen informieren und die Bevölkerung Bescheid weiss, kann man Probleme und Unklarheiten verhindern.»

Im Gemeindegebiet Staufen beginnen bald an zwei teilweise exponierten Orten Rodungen. Am Südrand der Kiesgrube Buech-Steinacher zwischen den Gemeinden Staufen und Schafisheim kommt es zu einer klassischen Rodung. Im Vorfeld der Auffüllungsarbeiten werden die am Hang eingewachsenen Bäume auf der Nordseite des beliebten Spazierweges entlang dem Waldrand auf einer Fläche von fast 30 Aren bis zum Jahresende beseitigt.

Das Areal gehört der Ortsbürgergemeinde Aarau, weshalb die Arbeiten durch den Forst Region Aarau ausgeführt werden. Auf eine Ersatzaufforstung wird hier verzichtet. Anders bei der Parzelle der Einwohnergemeinde Staufen. Diese 720 Quadratmeter werden später, nach Auffüllung des Geländes, wieder aufgeforstet.

Temporäre Rodung bei Reservoir

Ein wenig später, im Januar 2019, nehmen die Forstdienste Lenzia am Staufberg eine vom Kanton bewilligte temporäre Rodung in Angriff. Auf rund 860 Quadratmetern rund um das Reservoir werden Bäume gefällt, damit der Wasserspeicher, wie vorgesehen, saniert werden kann.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Roman Frey aus Möriken-Wildegg mit seinem kürzlich erschienenen Buch «Was der Stein nicht sagt».Foto: Verena Schmidtke
Region30.09.2026

Wie aus einem verschwundenenGrabstein ein Buch entstand

Möriken-Wildegg Der Möriker Roman Frey beginnt aus persönlichen Gründen, die Geschichte seiner Familie zu recherchieren. Den Plan, diese Erfahrung in Buchform…
Ajet Asani und seine Frau Valbona bringen mexikanisches Flair in den Niederlenzer «Frohsinn».Foto: Romi Schmid
Region30.09.2026

Fiesta im Frohsinn: Jetzt sind Tacos drin

Niederlenz Seit Anfang August wird im Restaurant Frohsinn in Niederlenz neu gekocht: Ajet Asani hat den traditionsreichen Betrieb übernommen und setzt vor…
Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»
Region30.09.2026

Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»

Rupperswil Rupperswil hat mit der «Vision 2035+» die langfristige Entwicklung der Gemeinde skizziert. Nun zeigt sich, welche Vorhaben zuerst konkret werden…