Zweimal wird Wald gerodet
Staufen Gleich an zwei Stellen in Staufen beginnen in den nächsten Wochen Rodungen: am Hang der Kiesgrube Buech-Steinacher und am Staufberg beim Reservoir.
Frank Haemmerli, der Leiter der Forstdienste Lenzia, die in total fünf Gemeinden tätig sind, ist für Transparenz: «Wenn wir vorgängig über geplante Rodungen informieren und die Bevölkerung Bescheid weiss, kann man Probleme und Unklarheiten verhindern.»
Im Gemeindegebiet Staufen beginnen bald an zwei teilweise exponierten Orten Rodungen. Am Südrand der Kiesgrube Buech-Steinacher zwischen den Gemeinden Staufen und Schafisheim kommt es zu einer klassischen Rodung. Im Vorfeld der Auffüllungsarbeiten werden die am Hang eingewachsenen Bäume auf der Nordseite des beliebten Spazierweges entlang dem Waldrand auf einer Fläche von fast 30 Aren bis zum Jahresende beseitigt.
Das Areal gehört der Ortsbürgergemeinde Aarau, weshalb die Arbeiten durch den Forst Region Aarau ausgeführt werden. Auf eine Ersatzaufforstung wird hier verzichtet. Anders bei der Parzelle der Einwohnergemeinde Staufen. Diese 720 Quadratmeter werden später, nach Auffüllung des Geländes, wieder aufgeforstet.
Temporäre Rodung bei Reservoir
Ein wenig später, im Januar 2019, nehmen die Forstdienste Lenzia am Staufberg eine vom Kanton bewilligte temporäre Rodung in Angriff. Auf rund 860 Quadratmetern rund um das Reservoir werden Bäume gefällt, damit der Wasserspeicher, wie vorgesehen, saniert werden kann.







