Zwei Stunden Oldtime-Jazz
Die Wynavalley Oldtime Jazzband versteht es, das Publikum innert kürzester Zeit in ihren Bann zu ziehen. Die Freude am alten Jazz ist nach bald 20-jährigem Bestehen immer noch vorhanden.

Die 16. Sonntagsmatinee vom 13. August hätte der Wettergott nicht sonniger planen können. Nach den regnerischen Tagen der letzten Woche kamen die Rupperswiler in Scharen zum Dorfmuseum. Die fleissigen Helferinnen und Helfer der Theatergemeinschaft Tangram hatten alle Hände voll zu tun.
Die Wynavalley Oldtime Jazzband ist ein Garant für ein «volles Haus». Bereits zum vierten Mal spielten die Oldies schon in Rupperswil. «Wir wären gerne auch zehn Mal gekommen», scherzte Bandleader Peter C. Beyeler zur Begrüssung, «wir freuen uns aber auch, wenn wir fünf Mal kommen dürfen.»
Die sechs Jazzmusiker spielen in dieser Formation seit vier Jahren. Und dass die Freude am Musizieren nach wie vor da ist, sieht man. Da wird nicht nur super musiziert, es wird auch immer wieder gescherzt, gespöttelt und gelacht. «Man soll die Feste feiern, wie sie fallen», heisst ein altes Sprichwort. Und diese Gelegenheit liessen sich Gemeindeammann Ruedi Hediger und seine Frau Yvonne nicht entgehen. Sie feierten ihren 34. Hochzeitstag an der Matinee. Und wenn schon Hochzeitstag angesagt war, dann gleich doppelt: Auch Eva und Peter C. Beyeler feierten am gleichen Tag ihren 35. Hochzeitstag. Als Dankeschön spielte die Band «Hey Baby» ganz alleine für Eva Beyeler.
«Die äne am Bach»
Nach dem grossartigen Jazzkonzert, das traditionell mit «Ice Cream – News Cream» und einer weiteren Zugabe endete, war auch das Ortsmuseum zugänglich. Die Ausstellung ist dem Verhältnis der zwei Gemeinden Rupperswil und Auenstein gewidmet. Einerseits werden alte Geschichten und Animositäten zwischen den Gemeinden dargestellt, aber auch das heutige erfolgreiche Zusammenarbeiten der Gauesteiner und der Robischwiler wird aufgezeigt. Gemeinderat Erich Hediger ist erfreut über den Erfolg der Ausstellung. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Besucheraufmarsch», zog er Bilanz, «denn heute ist es ein gfreutes Auf-die-Schippe-Nehmen unter den Bewohnern.»



