Zwei Premieren am Neujahrsapéro

Zum ersten Mal durfte der neu gewählte Gemeindeammann Markus Briner die Othmarsinger Bevölkerung zum Neujahrsapéro begrüssen. Ebenfalls zum ersten Mal wurden die drei schönsten Adventsfenster prämiert.

«Glücksfee»: Dreikäsehoch Guido übergibt Markus Briner das Gewinnerlos. (cfr)

«Glücksfee»: Dreikäsehoch Guido übergibt Markus Briner das Gewinnerlos. (cfr)

Neujahrsapéro Othmarsingen: Feine Häppchen luden zum Geniessen und Verweilen ein. (cfr)

Neujahrsapéro Othmarsingen: Feine Häppchen luden zum Geniessen und Verweilen ein. (cfr)

Der neu gewählte Othmarsinger Gemeindeammann Markus Briner bedankte sich als Erstes für das Vertrauen, das man ihm mit der Wahl zum Ammann ausgesprochen habe. Er sei sich bewusst, dass er in grosse Fussstapfen trete, die sein Vorgänger Fritz Wirz in die regionale Landschaft gezeichnet habe. Markus Briner lobte den ehemaligen Gemeindeammann für seine bedächtige, weitsichtige Art, mit der er sich für «sein» Othmarsingen und dessen gute Entwicklung eingesetzt habe. Damit sei eine solide Grundlage geschaffen worden. «Fritz Wirz engagiert sich auch weiterhin fürs Dorfleben, präsidiert nun die Forst- und Ortsbürgerkommission als Nachfolger von Walter Urech», sagte Briner.

Schwerpunktthemen Wachstum, Finanzen und Infrastruktur

In den letzten Jahren sei Othmarsingen qualitativ gewachsen und die Infrastruktur sei kontinuierlich ausgebaut worden. Davon zeuge etwa der behindertengerechte Bahnhof, der am 3. Dezember eingeweiht worden sei. Auch in Sachen Finanzen habe man dank kleiner und grosser Schritte ein gesundes Wachstum geschaffen. Man denke etwa an den Umbau des ehemaligen Oberstufenstandorts, in dem neu die Stiftung Schürmatt mit ihrer Werkstufe eingemietet ist. «Hier ist es Othmarsingen gelungen, aus einer kritischen Entwicklung eine äusserst zufriedenstellende Zukunft zu gestalten.»

Auch der neu zusammengesetzte Gemeinderat werde sich an den bisherigen Legislaturzielen orientieren. Diese würden erst nach den Gesamterneuerungswahlen im Herbst überarbeitet. «Sie können davon ausgehen, dass der Rat wie bis anhin für eine stabile Finanzsituation sorgt, einen Schwerpunkt auf die Infrastruktur im Dorf setzt und sich weiter um eine qualitative Entwicklung bemüht. Und er lud die Bevölkerung ein, sich aktiv am Dorfleben zu beteiligen. Ganz nach dem Denkanstoss von Mahatma Gandhi: «Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.»

Prämierung Adventsfenster

Erstmals wurden am Neujahrsapéro auch die drei schönsten Adventsfenster prämiert. Die glücklichen Gewinner waren die Familien Hartmann, Lehmann/ Jenzer und Jampen. Für die Umrahmung des Anlasses sorgte die Musikgesellschaft Othmarsingen unter der Leitung von Iris Bolliger. Sie war denn auch die Gewinnerin des Goldvrenelis, an dessen Verlosung alle Gäste teilnehmen durften. Als Glücksfee meldete sich spontan Dreikäsehoch Guido.

«Ich hätte mir mehr Infos vom neuen Gemeindeammann gewünscht», sagte Rosmarie Meier beim anschliessenden Apéro. «Ich fands gut, kurz und bündig», meinte hingegen Marc Sager.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Das Geschäftsleitungsteam mit Michelle Randazzo, Steven Weill und Barbara Schelker (von links).Foto: Peter Winkelmann
Region12.08.2026

«ZämeZyt» fast wie zuhause

Rupperswil Seit Anfang August gibt es im Alters- und Pflegeheim Länzerthus ein neues interessantes Tagesbetreuungsangebot. «Mehr Lebensfreude, mehr…
Freuen sich auf die «Zuckerpuppe»: Die Mitglieder der Theatergruppe Schafisheim.Foto: zvg
Region12.08.2026

Wenn die «Zuckerpuppe» für Verwirrung sorgt

Schafisheim Die Theatergruppe Schafisheim zeigt vom 4. bis 6. September «Die Zuckerpuppe». Acht Darstellende sorgen für turbulente Verwicklungen rund um einen…
Auch die Kleinen hatten ihren Spass auf dem Korbkarusssell.Foto: Peter Winkelmann
Region05.08.2026

Die Schweiz als Heimat haben und hier leben dürfen

Rupperswil Die Bundesfeier fand zum ersten Mal in der Reithalle des Auhofs ausserhalb des Dorfes statt. Organisiert wurde sie ebenfalls zum ersten Mal von der…